Hochschule Fresenius

Osteopathie (B.Sc.)

Bachelor-Studium Osteopathie an der HSF

Osteopathie (B.Sc.)

Sie sind bereits osteopathisch tätig, möchten sich aber akademisch weiterqualifizieren? Dann entscheiden Sie sich für den berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Osteopathie (B.Sc.) und vertiefen Sie Ihre Kenntnisse interdisziplinär, praxisnah und wissenschaftlich fundiert.

Das Studium auf einen Blick

Regelstudienzeit: 5 Semester *
Studienbeginn: Wintersemester **
Abschluss: Bachelor of Science
Sprache: Deutsch
Credits: 240 ECTS-Punkte *
Gebühren monatlich: 349 €

Der Studiengang befindet sich zurzeit in Akkreditierung (mehr Info).

Fünf Fachsemester von zehn Semestern Regelstudienzeit. Auf die Semester eins bis fünf werden außerhalb der Hochschule Fresenius erworbene Kompetenzen (besondere Kenntnisse und Fähigkeiten) angerechnet. Diese umfassen 120 der gesamten 240 Credit Points.

** Dieser Studiengang startet zum Wintersemester 2019/20.

Studienberatung

Anna Bram

Anna Bram
Ihr persönlicher Ansprechpartner

Anna Bram
  • Wissenschaftliche Ausbildung
  • Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
  • Internationale Perspektiven
  • Praxisnahe Lehre
  • Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung
  • Wissenschaftliche Ausbildung
  • Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
  • Internationale Perspektiven
  • Praxisnahe Lehre
  • Vorbereitung zur Heilpraktikerprüfung

Zulassungsvoraussetzungen

Um ein berufsbegleitendes Bachelorstudium der Osteopathie aufnehmen zu können, müssen Sie osteopathisch tätig und als Heilpraktiker oder in einem anderen Beruf im Gesundheitswesen beschäftigt sein. Außerdem müssen Sie eine vierjährige Osteopathie-Ausbildung im Umfang von 1350 Stunden nachweisen.

Darüber hinaus müssen Sie eine der folgenden Zulassungsvoraussetzungen erfüllen:

  • Allgemeine Hochschulreife
  • Fachhochschulreife
  • Fachgebundene Hochschulreife
  • Meisterprüfung oder Abschluss einer beruflichen Aufstiegsfortbildung (mind. 400 Unterrichtsstunden)
  • Hochschulzugangsprüfung für beruflich Qualifizierte (Voraussetzungen: Abschluss einer mind. zweijährigen Berufsausbildung mit anschließender mind. zweijähriger Berufstätigkeit, beides fachlich affin zum angestrebten Studiengang)

Weitere Informationen zu unseren Zulassungsvoraussetzungen finden Sie hier.

Studiengangsinhalte

Im berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Osteopathie (B.Sc.) bauen Sie gemeinsam mit Ihren Dozenten inhaltlich auf die Fähigkeiten auf, die Sie aus Ihrer osteopathischen Berufspraxis bereits mitbringen. Sie wiederholen also nicht bereits Bekanntes, sondern vertiefen und erweitern Ihre Kompetenzen auf der Grundlage neuester Forschung.

So sind Sie nach Abschluss des Studiums in der Lage, Ihre therapeutische Tätigkeit wissenschaftlich zu begründen und kritisch zu reflektieren. Damit verbessern Sie nicht nur die Qualität Ihrer Behandlung, sondern können die einzelnen Behandlungsschritte auch Ihren Klienten anschaulich und transparent vermitteln.              

Die Anwendung wissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Methoden, theoriegeleitetes therapeutisches Handeln sowie osteopathische Prinzipien stehen deshalb im Mittelpunkt des Bachelorstudiengangs. 

Insgesamt behandeln Sie im Studium folgende Schwerpunkte:

  • Professionalisierung wissenschaftlicher Kompetenzen
  • Sozialwissenschaften
  • Modelle der Wahrnehmung
  • Entwicklungsprinzipien
  • theoriegeleitetes therapeutisches Handeln
  • berufliche Kompetenz in der Osteopathie
  • osteopathische Prinzipien 
  • therapiewissenschaftliche Aspekte der Lebensspanne I
  • osteopathische Kasuistik
  • Konsolidierung der Differentialdiagnostik
  • wissenschaftliche Methodenkompetenz in der Berufspraxis

Da Sie berufsbegleitend studieren, können Sie das im Studium Erlernte direkt in der Praxis umsetzen.

Durch die Anrechnung außerhalb der Hochschule erworbener Kompetenzen aus dem osteopathischen Bereich können Sie das Studium bereits nach fünf Fachsemestern mit dem Bachelor of Science abschließen. 

Organisation des Studiums

Der Studiengang ist berufsbegleitend konzipiert, so dass die Präsenzzeiten pro Semester lediglich bei ca. 30 Prozent liegen. In der Regel findet der Unterricht pro Semester an 22 bis 24 Tagen, verteilt über sieben Präsenzphasen statt.

Diese werden von angeleiteten Phasen des E-Learnings und des online-Studiums ergänzt.

So besteht z.B. die Möglichkeit, bei Bedarf zu allen Lehrveranstaltungen auf der digitalen Lernplattform Foren oder Chats anzulegen, in welchen Sie Arbeitsaufträge ablegen und/oder untereinander sowie mit Ihren Fachdozenten diskutieren können.

Die integrierten berufspraktischen Teile des Studiums können Sie in Ihrer eigenen osteopathischen Praxis absolvieren.

Das Lehrkonzept des Studiengangs versetzt Sie in die Lage, selbstständig zu lernen und eigenständig methodische Kompetenzen auf fachpraktisches Wissen zu übertragen.

Der konsequente Bezug zwischen wissenschaftlichen Theorien Forschungsmethoden und Praxis steht im Mittelpunkt des Studiums. 

Warum Osteopathie an der Hochschule Fresenius studieren?

An der Hochschule Fresenius wurde deutschlandweit als erstes Osteopathie als primärqualifizierender Bachelorstudiengang eingeführt.

Mit der Akademisierung der Osteopathie als eigenständige Fachdisziplin ist gewährleistet, dass sie in einen kontinuierlichen und wissenschaftlichen Forschungsprozess eingebunden ist. So gelingt die Sicherstellung von Qualitätsstandards, die im Rahmen eines integrierten Versorgungsansatzes den Patienten zugutekommt.
Absolventen des Studiums Osteopathie sichern sich einen Abschluss, der durch fachübergreifende und interdisziplinäre Inhalte überzeugt. 
Der Verband der Osteopathen Deutschland e.V. ist Kooperationspartner des Studiengangs. Eines seiner Ziele ist die Anerkennung des Osteopathen als eigenständiges Berufsbild. Denn in Deutschland sind weder der Beruf des Osteopathen noch dessen Ausbildung staatlich geregelt (Ausnahme Hessen, bis Ende 2018).

Wir legen Wert darauf, durch Forschung die Osteopathie voranzubringen. Ziele der Forschung an unserer Hochschule sind der Erkenntnisgewinn über Wirkmechanismen bzw. Wirkungsweisen von osteopathischen Anwendungen. Darüber hinaus beschäftigen wir uns aber auch mit philosophischen osteopathischen Themen und deren Bedeutung für die heutige Praxis. Intensive Palpationsforschung findet in Kooperation mit der Andrew Taylor Still University in Kirksville statt.

Heilpraktikerprüfung

Die Osteopathie gilt in Deutschland als Heilkunde und darf nur von Heilpraktikern und Ärzten praktiziert werden. Um osteopathisch arbeiten zu dürfen, müssen Sie die Heilpraktikerprüfung abgelegt haben und bestehen. Diese legen Sie bei dem für Sie zuständigen Gesundheitsamt ab. Auch wenn Sie die Heilpraktikerprüfung bereits früher bestehen, erhalten Sie die Berufsurkunde und damit die Zulassung, um als Heilpraktiker osteopathisch praktizieren zu dürfen, erst im Alter von 25 Jahren. 

Karrieremöglichkeiten und Weiterqualifikation

Mit Abschluss des Bachelorstudiums erhalten Sie den akademischen Grad des Bachelors of Science. Da die Berufsbezeichnung „Osteopath“ nicht geschützt ist, heben Sie sich so positiv gegenüber Ihren Mitbewerbern hervor.

 

Mögliche Arbeitsorte sind:

  •  private Praxen
  • Kliniken
  • Forschungseinrichtungen

Aufgrund Ihrer umfassenden Kenntnisse im methodischen und wissenschaftlichen Bereich können Sie darüber hinaus neben einer therapeutischen Tätigkeit auch in Lehre und Forschung arbeiten.

Wenn Sie sich akademisch weiterqualifizieren möchten, können Sie im Anschluss an das berufsbegleitende Bachelorstudium Osteopathie (B.Sc.) in den Masterstudiengang Osteopathie (M.Sc.) in Vollzeit oder berufsbegleitend einsteigen. 

Gebühren und Finanzierungsmöglichkeiten

Die Hochschule Fresenius ist eine Hochschule in freier Trägerschaft, deren Studiengänge staatlich anerkannt, aber nicht staatlich refinanziert werden. Aus diesem Grund werden für das Studium Gebühren erhoben.
Dafür bieten wir Ihnen ein qualitativ hochwertiges Studium mit engagierten und fachlich versierten Dozenten, sodass Sie während Ihrer Zeit bei uns den Grundstein für eine erfolgreiche berufliche Laufbahn legen können.

  • 349€ monatliche Gebühr

In den Studiengebühren nicht enthalten ist der semesterweise zu entrichtende Sozialbeitrag für den Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA) sowie, falls eine Ausgabe durch die örtlichen Verkehrsbetriebe erfolgt, für das dann obligatorische Semesterticket.

(Änderungen und Irrtümer vorbehalten)

Wir legen großen Wert darauf, dass jedem Interessierten der Zugang zum Studium ermöglicht wird. Daher haben wir für Sie einige Beispiele für Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten zusammengefasst.

 

Steuerliche Absetzbarkeit

Ein berufsbegleitendes Zweitstudium (bei einer vorliegenden Ausbildung der Fall) kann man in voller Höhe von der Steuer absetzen. Steuerlich geltend gemacht werden können dabei nicht nur die Studiengebühren, sondern auch Ausgaben für Bücher sowie Fahrtkosten zum Studienort.