Hochschule Fresenius
Selbsthilfegruppenarbeit zur Steigerung der Lebensqualität & Kompetenz
  • Idstein

Selbsthilfegruppenarbeit zur Steigerung der Lebensqualität und Kompetenz

  • Beteiligte Forscher: Prof.in Dr. Norina Lauer, Sabrina Kempf
  • Partnerorganisation: Katholischen Hochschule Mainz: Prof.in Dr. Sabine Corsten, Claudia Bieber, Matthias Lutz-Kopp
Teamfoto des Forschungsprojekt shalk

v.l.n.r. Claudia Bieber, Sabrina Kempf, Prof.in Dr. Norina Lauer, Prof.in Dr. Sabine Corsten und Matthias Lutz-Kopp 

Kommunikation berührt alle Lebensbereiche des Menschen und so haben Einschränkungen dieser Fähigkeit auch weitreichende Folgen für Betroffene. Das Forschungsprojekt hat zum Ziel, die Lebensqualität der von Aphasie betroffenen Menschen und deren Angehörigen durch eine neuartige Form der Selbsthilfearbeit zu steigern. Dabei sollen Betroffene durch eine auf die Anforderungen von Menschen mit Aphasie zugeschnittene Schulung dazu befähigt werden, mehr Verantwortung, zum Beispiel durch Übernahme der Leitungsfunktion, in Selbsthilfegruppen zu übernehmen. Erfahrungen von Autonomie und Selbstwirksamkeit sollen damit möglich werden. Parallel dazu wird ein Angehörigenangebot etabliert, das den Angehörigen psychosoziale Entlastung durch Austausch mit anderen sowie einen Neuaufbau des sozialen Netzwerks bieten kann. Für beide Gruppen soll damit die Aktivitätsphase verlängert werden, so dass erst zu einem späteren Zeitpunkt ein intensiverer Rückgriff auf soziale und medizinische Hilfen notwendig wird. Im Rahmen des Forschungsprojekts werden sowohl bestehende Selbsthilfegruppen in dieses Setting überführt als auch neue initiiert.

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in der Förderrichtlinie Soziale Innovationen für Lebensqualität im Alter (SILQUA-FH) geförderte Forschungsprojekt shalk hat im Februar 2016 begonnen und ist auf drei Jahre angelegt (Förderkennzeichen 03FH007SA5/03FH007SB5).

Logo für Forschung an Fachhochschulen Logo des Bundesministerium für Bildung und Forschung Logo des SHALK

Weitere Informationen zum Projekt erhalten Sie bei Prof.in Dr. Sabine Corsten (corsten@kh-mz.de) und Prof.in Dr. Norina Lauer (lauer@hs-fresenius.de)

Adhibeo: www.adhibeo.de/2016/04/11/aphasie-selbsthilfegruppe-interview-forschungsprojekt-shalk/