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„Unsere Studierenden sind der Mittelpunkt unseres Schaffens“

Prof. Engelsleben in seinem Büro am Kölner Campus der Hochschule Fresenius.

Als Präsident der Hochschule Fresenius schätzt Prof. Dr. Tobias Engelsleben die dynamische und facettenreiche Hochschulatmosphäre. Entspannung findet er in der Natur, unterwegs mit seinem Campervan.

In unserem Hochschulalltag begegnen wir täglich bemerkenswerten, engagierten Menschen – Studierenden, Lehrenden, Mitarbeitern und Alumni. Sie widmen sich nicht nur ihrem Studium oder ihrem Beruf mit Leidenschaft, sondern haben auch darüber hinaus spannende Geschichten zu erzählen: von Unternehmensgründungen, ehrenamtlichen Engagements, Forschungsprojekten, außergewöhnlichen Hobbys und vielem mehr. Diese Geschichten möchten wir ab sofort im FreseZoom teilen.

Als erster hat sich Prof. Dr. Tobias Engelsleben unseren Fragen gestellt. Er begleitet die Hochschule Fresenius bereits seit 2005: zuerst als Studiengangsleiter, dann als Dekan des Fachbereichs Wirtschaft und Medien am Kölner Standort, schließlich – seit zwei Jahren – als Hochschulpräsident. Was macht eigentlich ein Hochschulpräsident? „Die Hauptaufgaben leiten sich aus der Grundordnung der Hochschule und dem Hochschulgesetz ab. Es sind viele strategische Tätigkeiten dabei, beispielsweise bemühe ich mich um die Weiterentwicklung der Hochschule in verschiedensten Bereichen“, erklärt Prof. Engelsleben. „Gerade heute stimme ich mich mit zwei Professoren über ein Konzept für einen neuen Studiengang ab.“ Weitere Verantwortlichkeiten sind zum Beispiel die akademischen Richtlinien sowie die Akkreditierung der Hochschule Fresenius beim Wissenschaftsrat und der Austausch mit den zuständigen Ministerien.

Mit dem VW-Bus an die Côte d’Azur

Abseits der Hochschule sucht Prof. Engelsleben die Nähe zur Natur. Er lebt mit seiner Familie ‚im Grünen‘, im Bergischen Land. Bereits seit seiner eigenen Schul- und Studienzeit ist er als Camper unterwegs. „Damals war es die einzige Möglichkeit, mit kleinem Budget länger Urlaub zu machen. Erst per Interrail mit Zelt und Rucksack, dann konnte ich einen alten VW-Bus kaufen“, berichtet Prof. Engelsleben. Der Bus brachte ihn – wenn auch mit wenig PS und Komfort – bis in die Normandie, Bretagne und Toscana, nach Südtirol, an die Atlantikküste und die Côte d’Azur.

Seit Kurzem fährt Prof. Engelsleben wieder mit einem neuen eigenen Campervan ans Meer.

Am Camping schätzt er nicht nur die Naturverbundenheit, sondern auch die Unabhängigkeit von festen Zeit- und Ortsplänen: „Es ist schön, dass man die Zelte abbrechen kann, wenn man von einem Ort genug gesehen hat. Wenn man will, kann man sogar dem guten Wetter hinterherfahren.“

Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Stärken an einen Tisch bringen

In seinem Arbeitsalltag geht es dagegen etwas ‚geregelter‘ zu, erklärt Prof. Engelsleben, der viel und eng mit Hochschulkolleginnen und -kollegen zusammenarbeitet. „Das klappt natürlich nur mit einer guten Terminkoordination und Organisation“, gibt er zu. Dabei sei es im positiven Sinne herausfordernd für ihn, Menschen mit unterschiedlichen Vorstellungen und Stärken an einen Tisch zu bringen und zu versuchen, ihre Kräfte bestmöglich zu bündeln, sagt Prof. Engelsleben. Die Menschen, ihre Meinungen und Ziele beeindrucken ihn: „Ich finde es bewundernswert, mit welchem Engagement alle Kolleginnen und Kollegen junge Menschen in ihrem Werdegang unterstützen, sie ausbilden und begleiten. Unsere Studierenden sind der Mittelpunkt unseres Schaffens. Für sie und mit ihnen wird an unserer Hochschule neues und notwendiges Wissen erarbeitet, wird erfolgreich und facettenreich geforscht.“

Facettenreichtum – auch ein Stichwort für den nächsten Campingurlaub? „Sicher! Allein in Deutschland gibt es wunderbar viel zu entdecken. Ich habe mir fest vorgenommen, auch mal kleine Erkundungen für ein Wochenende zu machen. Es zieht einen zwar – und auch sicher zu Recht – schnell in die Ferne, aber auch vor der eigenen Haustür liegen sehr abwechslungsreiche, kulturell und landschaftlich schöne Ziele.“