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Gründer mit Herz und Seele

Maximilian Faust ist ein „Eigengewächs“ der Hochschule und ein richtiges Allround-Talent: Während seines Masterstudiums in Sustainable Marketing and Leadership (M.A.) gründete er das Foodtruck-Unternehmen „Food Vegan“. Vor zwei Jahren folgte dann gemeinsam mit einem Freund die Gründung des Bier-Startups „Jünglingbier“.

Diese Erfahrungen nutzt er heute bei der Leitung des Competence Centers Entrepreneurship (CCE) der Hochschule Fresenius und bei seinen Lehrveranstaltungen zum Thema Gründungsmanagement und Gründungsplanung. Wir haben Maximilian Faust zum Interview getroffen.

Ihr berufliches Spektrum ist ja ziemlich breit gefächert. Wie sieht Ihr Background aus?

Ich habe 2010 mein Abitur in Taunusstein gemacht. 2011 habe ich dann meinen Werdegang an der Hochschule Fresenius mit einem Bachelorstudium in Betriebswirtschaftslehre begonnen. Daran angeschlossen habe ich mein Masterstudium in Sustainable Marketing and Leadership, das ich 2016 abgeschlossen habe.

 

Während Ihres Studiums haben Sie bereits das Foodtruck-Unternehmen „Food Vegan“ gegründet, 2017 folgte die Firma„Jünglingbier“. Wie kam es dazu?

Meinen Kumpel und heutigen Geschäftspartner Bastian Usinger und mich zeichnet schon immer ein großer Erlebnisdrang aus. Wir wollten etwas Neues probieren und etwas Eigenes auf die Beine stellen. Uns ist damals aufgefallen, dass es kaum noch ein gutes Bier in der 0,33 Liter Dose gibt. So sind wir zu unserer Geschäftsidee gekommen.

 

Und wie sind Sie zur Leitung des Competence Centers Entrepreneurship gekommen?

Ursprünglich wollte ich im Anschluss an mein Studium als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hochschule arbeiten und zusätzlich promovieren. Bei Ludwig Fresenius, Ehrenpräsident der Hochschule, und dem Geschäftsführer Sascha Kappes bestand zu dieser Zeit schon länger der Wunsch, den Sektor „Gründungen“ an der Hochschule zu stärken. Die Schaffung eines eigenen Compentence Centers, das sich speziell mit der Betreuung von Studierenden zu diesem Thema beschäftigen sollte, stand im Raum. Durch die Gründung von „Food Vegan“ wurden die beiden dann auf mich aufmerksam.

 

Welches Konzept steckt hinter dem Competence Center?

Zunächst findet durch Prof. Stephan Haubold oder mich eine Erstberatung statt. Wir möchten wissen, in welcher Gründungsphase sich der Student oder die Studentin befindet und wie die Geschäftsidee konkret aussieht. Dann können wir uns ein Konzept überlegen, mit dem wir ihn oder sie am besten unterstützen können.
Dabei geben wir nicht nur Tipps für ein mögliches Geschäftsmodell, sondern ermöglichen auch einen Einstieg in die Gründerszene. So kann man sich ein eigenes Netzwerk schaffen. Dazu arbeiten wir beispielsweise mit dem Heimathafen in Wiesbaden zusammen, der immer wieder spezielle Networking-Veranstaltungen organisiert.  Daneben bieten wir regelmäßig Workshops zu unterschiedlichen Schwerpunkten rund um das Thema Gründung an.

 

Wie nutzten Sie Ihre eigenen Erfahrungen für die Arbeit im CCE?

Wichtig ist, dass man keine Angst vor dem Scheitern haben sollte. Aller Anfang ist schwer, aber bei vielen erfolgreichen Gründern gab es zunächst einen ‚Fehlversuch‘. Gerade aus dem Online-Bereich kennt man dafür zahlreiche Beispiele. Insofern möchte ich keine Idee von Anfang an bewerten. Natürlich versuche ich aber, anhand meiner Erfahrungen Tipps zur Idee und zur Umsetzung zu geben. Passt das Geschäftsmodell zur Umsetzung? Sind die richtigen Vertriebskanäle geplant und wurde die Zielgruppe gut ausgewählt?

 

Was ist in Zukunft für das CCE geplant?

Wir möchten sowohl in Idstein als auch in Frankfurt und Wiesbaden eigene Gründerzentren etablieren. Dazu werden auch eigene Räume als Co-Working-Spaces zur Verfügung stehen, um so Räume für Kreativität und Austausch zu schaffen. Unsere große Vision ist es, so auch Investoren an unsere Standorte zu holen, die zu speziellen Events kommen und bereit sind, unsere Gründer auch finanziell zu unterstützen.