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Ein Leben für Sport und Chemie

Anja Kirchberg ist nicht nur Studentin der Angewandten Chemie (B.Sc.) in Idstein, sondern auch eine hoch erfolgreiche Karatekämpferin. Schon mit 14 Jahren hat sie den Junior-Dan (Schwarzgurt) getragen –  als jüngste deutsche Dan-Trainerin. Letztes Jahr hat die 22-Jährige ihre Prüfung zum 3. Dan absolviert, damit ist sie auch die Jüngste im Lande mit solch einer Dan-Graduierung. Bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewann sie jetzt in Heidelberg für die Hochschule Fresenius die Bronzemedaille, bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften gewann sie im Februar sogar Silber. Im Juli schließt sie ihren Bachelor ab – es folgt der Master Bioanalytical Chemistry and Pharmaceutical Analysis (M.Sc.), ebenfalls an der Hochschule Fresenius. Später möchte sie noch den Doktor machen – der Sport wird wohl immer Teil ihres Lebens sein.

Frau Kirchberg – ein anspruchsvolles Studium und eine nicht minder herausfordernde Sportart – wie bekommt man das unter einen Hut?

Während der Zeit meines intensiven Chemiestudiums habe ich mit den Wettkämpfen aufgehört, bin jedoch trotzdem regelmäßig, das heißt zweimal die Woche, in Idstein ins Training gegangen. Denn das Training gehört mittlerweile einfach zu meinem Wochenalltag dazu. Vor allem, weil man sich – egal wo man ins Training geht – immer direkt willkommen fühlt. Ich freue mich, wenn ich Zeit für Wettkämpfe habe. Aber auch nur zu trainieren macht Spaß, ich bekomme den Kopf frei. Das lässt sich schön mit dem Studium und dem Beruf vereinbaren, da man beim Karate auch einfach mal nichts denken muss, sondern einfach nur Spaß hat.

Wie sind Sie denn zum Karatesport gekommen?

Das Interesse hat meine Mutter geweckt. Sie selbst macht schon seit vielen Jahren Karate und ist Kinder-Trainerin in unserem Verein (Karate – Dojo Offenburg). Sie hat mich und meine Schwester schon in jungen Jahren immer mit zu Lehrgängen genommen. Selbst mit Karate begonnen habe ich dann, als ich sieben Jahre alt war. Ich habe schon von klein auf mit Erfolg an Wettkämpfen teilgenommen. 2013 bin ich dann in den Landeskader gekommen und wurde Dritte bei den deutschen Meisterschaften.

„Das Gefühl, an einem Karate-Wettkampf teilzunehmen, ist einzigartig“, sagt Anja Kirchberg.

Was fasziniert Sie an der Sportart?

Man lernt so viele unterschiedliche Dinge, die man auch im Alltag gebrauchen kann. Nicht nur die Selbstverteidigung, sondern auch Motorik, Disziplin sowie Reaktionsvermögen und die Fähigkeit, sich Dinge schnell zu merken. Und man erlangt Selbstbewusstsein und ein sicheres Auftreten, man lernt, auch mal Schmerzen einzustecken und sich nicht einschüchtern zu lassen, sondern immer Körperhaltung beizubehalten. Das Gefühl, an einem Karate-Wettkampf teilzunehmen, ist einzigartig und das Training und die Stimmung im Verein sind immer wieder aufs Neue etwas Besonderes. Vor allem ist man auf sich gestellt und kann selbst entscheiden, ob man den Ehrgeiz hat, stark zu trainieren oder auch mal für sich zu entscheiden, dass man etwas Pause braucht oder nur aus Freude ins Training geht. Zudem mag ich Karate, weil es etwas anderes ist und keiner damit rechnet, dass ich so eine Sportart betreibe. Sie hat mich in meinem Leben schon weit gebracht.

Wer unterstützt sie?

Meine Familie unterstützt mich immer, egal ob es um den Sport oder das Studium geht. Wichtig ist auch mein Heimattrainer Josef Sandhaas, der mir ein effektives Training ermöglicht und den Spaß am Karate mit allen Athleten teilt. Er selbst und seine Söhne waren auch erfolgreiche Wettkämpfer.

Wo finden Sie Ausgleich?

Im Sport! Wenn ich genug Zeit habe, mache ich gerne jeden Tag Sport und ansonsten einfach immer dann, wenn es passt. Ich jogge und schwimme sehr gerne, in Idstein bin ich beim DLRG und habe auch schon einen Triathlon und Halbmarathon absolviert. In meinem Heimatverein bin ich seit kurzem Sportleiterin. Da kann ich mich in Zukunft stärker einbringen und bin für die Jugendförderung zuständig. Es ist auch schön zu sehen, wie Kinder im Training zu einem hochschauen und einem das Gefühl geben, besonders zu sein.

Was gab den Ausschlag, nun noch den Master Bioanalytical Chemistry and Pharmaceutical Analysis anzuschließen?

Ich finde es sehr angenehm, dass der Masterstudiengang aufgrund unseres verlängerten Bachelors nur zwei Semester hat und in englischer Sprache angeboten wird.

Haben Sie ein bestimmtes Motto?

Ich liebe es einfach, immer ein Ziel vor Augen zu haben. Und dieses Ziel variiert, je nach Lebenszeitpunkt. Mal ist es das Studium und mal ist es der Sport, wenn es die Zeit zulässt.