Forschungsschwerpunkte

Schwerpunkte
setzen
für optimale
Vernetzung

Von großer Bedeutung sind Schwerpunktsetzung und Vernetzung, um den Transfer aus der Forschung in alltägliche Prozesse bestmöglich unterstützen zu können. Wir forschen am Puls der Zeit, gehen aktuellen Fragestellungen nach und möchten Wirtschaft und Gesellschaft verwertbare Lösungsansätze zur Verfügung stellen. Das ist es, was wir unter anwendungs- und praxisorientierter Forschung verstehen.

Forschungs-
schwerpunkte

Im Fachbereich Chemie & Biologie stehen fünf Forschungsgebiete mit zum Teil thematisch übergreifenden Projekten im Mittelpunkt: Wasseranalytik, Spurenanalytik, Lebensmittelanalytik, Strukturaufklärung sowie der Bereich Bioanalytik/Biomedizin. Im Bereich „Wasser“ – insbesondere in Kombination mit Spurenanalytik und Strukturaufklärung – verfügt der Fachbereich über international anerkannte Kompetenz. Außerdem beschäftigen wir uns eingehend mit der Entwicklung von Methoden zur Charakterisierung und Identifizierung von Biomolekülen im Kontext der Biomedizin. Untersuchungsmethoden und Ergebnisse haben das Potenzial, Anwendung in einem der wichtigsten Themenbereiche unserer Zeit zu finden – der personalisierten Medizin. Weitere Exzellenz hat sich der Fachbereich auf dem Gebiet des „Blended Learning“ erarbeitet. Schwerpunkte im Überblick:

  • Organische Spurenstoffe in der aquatischen Umwelt und in weiteren unterschiedlichen Matrizes
  • Identifizierung und Charakterisierung krankheitsrelevanter Biomoleküle
  • Mikroplastik
  • Lebensmittelanalytik und –sicherheit

Forschungs-
schwerpunkte

Theorie und Praxis sind in der Forschung eng miteinander verzahnt. Daraus ergeben sich für Hochschulen im Bereich Design zwei zentrale Forschungsprofile: Künstlerische Entwicklungsvorhaben – das sind gestalterische Projekte, die theoretisch fundiert und begründet werden – sowie Forschungsprojekte der Theoriefächer wie Designtheorie, Ästhetik, Modetheorie, Bildwissenschaft oder Betriebswirtschaftslehre.

Die Professorinnen und Professoren im Fachbereich Design der Hochschule Fresenius – der AMD Akademie Mode & Design – setzen mit ihrer Forschung wichtige Impulse für die Lehre. Studierende erfahren aus erster Hand, wie zentral die Einheit von Forschung und Lehre ist, um Innovationen zu schaffen. Denn Forschung im Fachbereich Design bedeutet auch, die Studierenden stets und nach Möglichkeit einzubinden. Vorlesungsreihen, Tagungen und Gastvorträge sind daher zentral für den wissenschaftlichen Austausch.

Der Fachbereich Design verfolgt zwei grundlegende Ziele: die Freiheit der Forschung und die gemeinsame Forschung. So haben sich innerhalb des Fachbereichs fünf Forschungscluster gebildet:

  • Cultures of Perception – Images and Space
  • Fashion & Design Studies – Aesthetics and Identities
  • Creative Management – Inside the Business
  • Sustainable Design & Management – Curating Ethical Approaches
  • Digital & Technical Futures – Creating New Realities

Weitere Informationen zur Forschung im Fachbereich Design finden Sie auf der Website der AMD Akademie Mode & Design.

Forschungs-
schwerpunkte

Die Forschung im Fachbereich Gesundheit & Soziales konzentriert sich auf ausgewählte Schwerpunkte in den Bereichen Therapiewissenschaften, medizinnahe Kompetenzfelder, Gesundheit und Mobilität, Soziale Arbeit und Management im Gesundheitswesen. Ziel ist es, Lösungsansätze für Aufgabenstellungen zu finden, die sich aufgrund der vielfältigen Veränderungen unseres privaten und beruflichen Lebens, des demographischen Wandels, von Modernisierungen von Infrastruktur und Verkehrswesen sowie aufgrund gesellschaftlicher Verschiebungen ergeben. Insgesamt möchten wir dazu beitragen, dass die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung erhalten bleibt und an entscheidenden Stellen sogar noch verbessert werden kann. Wir arbeiten hier eng mit Unternehmen, die nachhaltige Trends in den genannten Bereichen setzen, öffentlichen Institutionen und privaten Organisationen zusammen. Therapeutische, wirtschaftlich oder gesellschaftlich relevante Forschungsresultate fließen in die Entwicklung marktfähige Innovationen ein oder tragen zu wichtigen berufspolitischen Diskussionen bei. Schwerpunkte im Überblick:

  • Betriebliches Gesundheitsmanagement
  • Neue Verkehrs- und Infrastrukturkonzepte und ihre Auswirkungen auf die Gesundheit
  • Diagnostik und Therapie von Sprach- und Sprachentwicklungsstörungen
  • Mobilität im Alter
  • Sport als Therapieform
  • Sportliche Aktivitäten und ihre Auswirkungen auf Körper und Geist

Forschungs-
schwerpunkte

Im jüngsten Fachbereich, der seit 2016 existiert, werden zurzeit Forschungsaktivitäten neu entwickelt. Sie werden geprägt sein von Interdisziplinarität, da Projekte immer an der Schnittstelle zweier Einzeldisziplinen angesiedelt sein werden. Ein zentrales Thema, das sich über alle Gebiete erstreckt, ist die Digitalisierung. Wie wirkt sich diese im wirtschaftspsychologischen Sinn aus? Welche kommunikativen und betriebswirtschaftlichen Veränderungen ergeben sich? Was für Auswirkungen hat sie auf die physische und psychische Gesundheit? Und wir möchten natürlich mehr über die Akzeptanz von Online- und Blended-Learning-Methoden erfahren. Aktuell bauen wir im Fachbereich vier Forschungscluster auf. Diese sind Gesundheitsmanagement, Digitale Ergonomie, virtuelles Lernen und Arbeiten sowie Kommunikation.

Forschungs-
schwerpunkte

Zu den Forschungsschwerpunkten gehören beispielsweise die Digitalisierung, Industrie 4.0, der Klimawandel oder auch der demographische Wandel, der uns gerade ökonomisch vor enorme Herausforderungen stellt. In den zum Teil kooperativen Forschungsaktivitäten nutzen wir Synergien, die sich fachbereichsintern und vereinzelt auch fachbereichsübergreifend aus der bereichsspezifischen Expertise unserer Lehrenden ergeben. Die Schwerpunkte manifestieren sich vor allem in den angeschlossenen Forschungsinstituten, denen – insbesondere bei der Beantragung Durchführung von großen und kooperativen Drittmittelprojekten – eine zentrale Bedeutung zukommt. Im Einzelnen lassen sich folgende Schlaglichter identifizieren:

  • Nachhaltige Führungs- und Managementkonzepte der Gesellschaft
  • Klimawandel und innovative Energiekonzepte
  • Digitalisierung der Gesellschaft
  • Positive Psychologie und nachhaltiges Arbeitsverhalten
  • Klinisch-psychologischer Schwerpunkt
  • Terrorismusbekämpfung

Forschungsprojekte

Forschungsprojekte “STÄRKE”

 

Die Digitalisierung ist nur ein aktuelles und besonders tiefgreifendes Beispiel dafür, wie sich unsere Gesellschaft und Arbeitswelt verändern. Häufig sind dies Phänomene, deren Dynamik man sich nicht entziehen kann. Viele Unternehmen stehen hier vor großen Herausforderungen, weil sie sich und ihre Prozesse umstellen und dabei auch ihre Angestellten mitnehmen müssen. Insbesondere die kleineren und mittelständischen Unternehmen (KMU) sind im Zusammenhang mit dem Change- und Qualitätsmanagement dabei auf Unterstützung angewiesen. Hierfür wird das europäische Managementmodell der European Foundation for Quality Management (EFQM) genutzt. Es handelt sich dabei um ein arbeitswissenschaftlich abgesichertes Gesamtkonzept, das einerseits die Beschäftigten, andererseits aber auch die Organisation insgesamt widerstandsfähiger und krisensicherer machen soll, um un geahnte Konfliktsituationen, unvorhergesehene Belastungen und überraschende Bedrohungen besser in den Griff bekommen zu können. In einem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojekt haben Forscher des Fachbereichs Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius seit 2016 die Aufgabe, ein modulares Ergänzungskonzept unter dem Namen „EFQMplusR“ zu entwickeln. Sie sollen dabei sowohl mitarbeiterorientierte als auch prozessorientierte, operative und strategische Ansätze einfließen lassen, um den Anforderungen der Wechselbeziehungen zwischen den aktuellen Markterfordernissen und organisatorischer Resilienz erfolgreich begegnen zu können. Im Mittelpunkt steht dabei nicht ein bestimmtes Schwerpunktthema wie beispielsweise Qualität oder Umwelt. Das Konzept stimmt vielmehr die für einen reibungslosen, strategiegeleiteten Wertschöpfungsprozess relevanten Methoden und Instrumente aufeinander ab und verzahnt diese mit dem betrieblichen Arbeits- und Gesundheitsschutz. Die Erfolgsaussichten des „EFQMplusR“-Konzepts testen die Forscher in vier Pilotprojekten in teilnehmenden KMU. Die hier gewonnenen Resultate sollen auf weitere Branchen und Unternehmen mit vergleichbaren Herausforderungen übertragen werden. Von einem branchenübergreifenden Resilienzkonzept verspricht man sich eine entsprechende Adaptionsfähigkeit und Übertragbarkeit. Auf diese Weise lassen sich Standards setzen. Das Forscherteam möchte außerdem die gewonnen Erfahrungen nutzen, um EFQM-Trainings und -Seminare zu entwickeln. Insgesamt entsteht daraus ein „Resilienz- Kompass“, der als Handlungshilfe die organisationale und personelle Widerstandsfähigkeit kräftigt. Bestandteil des Kompasses ist ein Baukasten, der Tools und Instrumente für die praktische Umsetzbarkeit enthalten soll. Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen nicht nur in der unternehmerischen Praxis Anwendung finden, sondern auch in die Lehre einfließen. Zudem wird der Resilienz-Baukasten Eingang in Schulungen und Firmenarbeitskreise finden. Erkenntnisse und Methoden können auch Basis für weitere Forschungsprojekte sein. Mehr Informationen finden Sie hier.

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