Forschungsinstitut
Fachbereich Gesundheit & Soziales

Institut für
komplexe Systemforschung

Komplexe systeme verstehen

Digitalisierung, Vernetzung und viele weitere aktuelle Entwicklungen beeinflussen das Verhalten zahlreicher Systeme in Gesellschaft und Wirtschaft erheblich oder führen gar zu vollständig neuen Prägungen. Klassische Methoden zur Analyse der Systeme und entsprechende Steuerungskonzepte, greifen nun zunehmend zu kurz. Eine der Ursachen besteht darin, dass die Systeme (zunehmend) komplexe Funktionsmechanismen wie Nichtlinearität, Pfadabhängigkeit oder Übersummativität aufweisen.

Am IKS haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, Methoden zu entwickeln und zur Anwendung zu bringen, die ein adäquates Verständnis des Verhaltens von komplexen Systemen ermöglichen. Die Basis bilden dabei Erkenntnisse und Entwicklung im Bereich der Biomechanik, Neurowissenschaften, Mathematik, Psychologie und Soziologie.

Tätigkeitsbereiche

Das Tätigkeitsfeld des Instituts erstreckt sich von der Grundlagenforschung über die Anwendungsforschung bis zur Konzeptentwicklung und Beratung (Science Sparring). Die Basis bilden dabei sowohl Kooperationen mit Industrie und Wirtschaft, wie auch Aufträge oder Förderprogramme öffentlicher Institutionen und Mittelgeber wie beispielsweise Landes- oder Bundesministerien.

Da komplexe Systeme Einflüssen von außen unterliegen, die adäquat berücksichtigt werden müssen, verstehen wir uns grundsätzlich als themenoffen, wobei Interaktionen zwischen Mensch und Technik oder Mensch und Umwelt einen Schwerpunkt des Erkenntnisinteresses bilden.

Schlagworte zu aktuellen Forschungsprojekten

  • Mensch-Maschine-Interaktion
  • Autonomes-Fahren
  • Technikakzeptanz
  • Industrie 4.0
  • Smart-Cities
  • Barrierefreiheit
  • ÖPNV
  • Gesundheitsversorgung
  • BGM (Betriebliches Gesundheitsmanagement)
  • Subjektive Theorien
  • EEG (Elektroenzophalographie)
  • Eyetracking
  • Data-Analytics
  • Mustererkennung
  • KNN (Künstliche Neuronale Netzwerke)
  • KI (Künstliche Intelligenz)
  • System-Simulationen
Prof. Dr. phil. habil. Christian T. Haas

Forschungsteam

  • Giulia Bradaran, M. Sc.
  • Christoph Dietz
  • Gerlof den Duijn, B. Sc.
  • Britta Fuchs, M. Sc.
  • Sarah-Maria Goerlitz
  • Sabine Hammer, M. Sc.
  • Dr. Stephanie Kersten
  • Magnus Liebherr, M. Sc.
  • Dipl. Sportlehrerin Christina Lutz
  • Johanna Möller
  • Knut-Sören Ostermann, B. Sc.
  • Franziska Schaefer
  • Dr. Patric Schubert
  • Simone Siedler
  • Sarah Stickl
  • Linda Strelau, M. Sc.
  • Matthias Tomczak, M. Sc.
Frau steht vorne und erklärt etwas. Im Hintergund sind viele Molekühle zu sehen. Vor ihr sitzen und stehen Menschen welche ihr zuhören.

Kernaufgaben

  • die Untersuchung von Funktionen des Zusammenwirkens biologischer, mechanischer, psychologischer und sozialer Kenngrößen in Gesundheitssystemen
  • die Entwicklung adäquater Assessments und mathematischer Beschreibungs- und Identifikationsroutinen
  • die Theorieentwicklung und Simulation gesundheitsassoziierter komplexer Systeme
  • die Entwicklung und Evaluation von Interventionsmaßnahmen für komplexe gesundheitsassoziierte Systeme (Präventions- und Rehabilitationsmaßnahmen)
  • die Konfiguration von gesundheitsassoziierten Handlungsräumen

Neben der Forschungstätigkeit bietet das Institut kontextspezifische Fortbildungen und Beratungen an.

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