21.01.2021

Zwischen Sport und Studium – ein Hockey-Ass an der Hochschule Fresenius

Interview von Lara Nowak

Schon mit drei Jahren fing Lukas Trompertz an, Hockey zu spielen. Seitdem durchlief er alle U-Nationalmannschaften, wurde unter anderem U18-Europameister – und peilt nun mit seinem Verein, dem KTHC Stadion Rot-Weiss e.V., die deutsche Meisterschaft an. Gleichzeitig studiert er an der Hochschule Fresenius in Köln im ersten Semester Psychologie (B.Sc.). Wie er dazu kam, welche Rolle für ihn Sport und Studium spielen und welche Pläne er für seine Zukunft hat, darüber spricht er nun im Interview.

Wie sind Sie auf ein Studium an der Hochschule Fresenius aufmerksam geworden?

Als gebürtiger Kölner habe ich drei Jahre in Stuttgart verbracht. Dort habe ich auf einem Internat mein Fachabitur gemacht und bin im Anschluss zurück in meine Heimatstadt gegangen. Ich durfte dort in einem Krankenhaus ein freiwilliges soziales Jahr absolvieren und war anschließend für zwei Schuljahre als Integrationshelfer tätig. Währenddessen habe ich mich unter anderem aufgrund vieler positiver Erfahrungen von Freunden für ein Studium der Psychologe (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius entschieden. Hier studiere ich nun seit September letzten Jahres und habe dank einer Kooperation zwischen der Hochschule und meinem Verein, dem KTHC Stadion Rot-Weiss e.V., ein Stipendium erhalten.

Warum haben Sie sich für den Studiengang Psychologie (B.Sc.) entschieden?

Ich habe eine lange Zeit darüber nachgedacht, was ich machen will. Und Psychologie hat mich schon immer interessiert. Mich faszinieren das Erleben und Verhalten sowie die Denkweisen der Menschen: Wie kann man bestimmte Verhaltensweisen der Menschen erklären? Wieso entstehen psychische Krankheiten? Diese und viele weitere Fragen interessieren mich und ich denke, dass das Studium sie mir beantworten wird.

Und wie war das mit dem Hockey?

Hockey ist bei mir eine Familiensportart. Da mein Vater selbst Hockeyspieler war, habe ich bereits mit drei Jahren angefangen, erste Bälle zu schlagen. Als Vierjähriger wurde ich dann Vereinsmitglied beim KTHC. Mit Ausnahme der drei Stuttgarter Jahre konnte ich hier dem Hockeysport erfolgreich nachgehen und war neben Erfolgen in der Bundesliga in allen U-Nationalmannschaften als Spieler in der Abwehr aktiv. Meine bisher größten sportlichen Erfolge erreichte ich mit der U18-Nationalmannschaft, mit der ich Europameister wurde, und in der Hallensaison 2020, bei der ich mit meinem Verein die deutsche Meisterschaft gewann.

…Mit Schwung in die nächste Saison?

Leider wurde die aktuelle Hallensaison coronabedingt abgesagt. Bis Mitte Oktober fand aber die Hinrunde der Feldsaison statt. Ab April dieses Jahres soll dann die Rückrunde beginnen, über die wir in das Final-Four-Turnier zur deutschen Meisterschaft kommen möchten – denn wir wollen deutscher Meister werden!

Welchen Stellenwert wird der Sport in Zukunft für Sie haben? Und wie haben Sie vor, ihn mit Ihrem Studium zu vereinbaren?

Hockey wird immer einen großen Stellenwert in meinem Leben haben. Ich spiele von klein auf und bin dabei erfolgreich. Aus diesem Grund werde ich so weitermachen wie bisher und versuchen, das Studium mit dem Hockeyspielen zu vereinbaren. Bis jetzt klappt es gut und ich bin mir sicher, dass mir dies auch weiterhin gelingen wird. Hilfreich ist auch ein gutes Zeitmanagement und Organisation.

Was planen Sie für Ihre berufliche Zukunft nach dem Studium?

Erst einmal möchte ich mein Studium erfolgreich absolvieren. Über die Ziele danach bin ich mir selbst noch gar nicht klargeworden. Ein Abschluss des Bachelorstudiums in Psychologie (B.Sc.) eröffnet mir aber viele Türen. Über diese und meine zukünftige Entwicklung möchte ich mir im Lauf des Studiums mithilfe verschiedener Angebote der Hochschule Fresenius klarwerden.

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