Logo - Hochschule Fresenius - University of Applied Sciences

Das berufsbegleitende Studium – 5 Tipps für die richtige Vorbereitung

08.01.2023

von Ramona Kohlen & Ines Biedenkapp

Zwei Studentinnen bei der Gruppenarbeit

Du möchtest im Job die nächste Karrierestufe erreichen oder deine Chancen auf dem Arbeitsmarkt durch einen Bachelor- oder Masterabschluss verbessern? Ein berufsbegleitendes Studium ist die beste Möglichkeit, ein Studium zu absolvieren und die erworbenen Fähigkeiten direkt während deiner Arbeit in die Praxis umzusetzen.

Wie du dich richtig auf ein berufsbegleitendes Studium vorbereiten kannst

Du bist dir unsicher, ob du die Doppelbelastung schaffst? Ein berufsbegleitendes Studium bedeutet zwar einen höheren Workload, mit ein paar Tipps ist es aber gut machbar. Denn berufsbegleitendes Studium ist gut mit anderen Pflichten vereinbar, wenn du ein paar Dinge berücksichtigst. Diese 5 Tipps solltest du vor dem Start des Studiums beachten:

1. Setze dir genaue Ziele

Ein berufsbegleitendes Studium ist nicht innerhalb von ein paar Monaten erledigt. Häufig studierst du neben dem Beruf mehrere Jahre, vielleicht kommen dir an deinem Vorhaben auch einmal Zweifel. Das ist völlig normal und geht den meisten Studierenden irgendwann so. Verschriftliche dir, warum du einen akademischen Abschluss willst und was du mit deinem Bachelor oder Master genau machen willst.

Mache dir während des Studiums regelmäßig deine Ziele und Wünsche bewusst – besonders dann, wenn es einmal nicht ganz so leicht ist. Studieren ist harte Arbeit, aber es lohnt sich. Du qualifizierst dich nicht nur für spannende neue Aufgaben, sondern bildest auch dich und deine Persönlichkeit weiter.

2. Beziehe dein Umfeld mit ein

Mit einem berufsbegleitenden Studium ist es ein wenig wie mit einer Diät: Erzähle deiner Familie und deinen Freund:innen von deinem Vorhaben, um die bestmögliche Unterstützung zu bekommen! Wenn dein Umfeld weiß, wie wichtig das Studium für dich ist, kommst du seltener in die Verlegenheit, Verabredungen verschieben oder dich erklären zu müssen. Außerdem kannst du nur unterstützt werden, wenn deine Lieben wissen, wie sie dir helfen können.

3. Plane Budget ein

Auch wenn du zum Studienstart normal weiterarbeitest, kann es während des Studiums immer dazu kommen, dass du z. B. während einer Prüfungsphase bei der Arbeit etwas zurückstecken musst. Arbeitest du in einem Unternehmen, das Weiterbildungen fördert, ist dies vielleicht kein Problem und du erhältst Sonderurlaub oder findest eine andere Regelung.

Vielleicht musst du aber auch deine Arbeitsstunden reduzieren und somit auf einen Teil deines Gehalts verzichten. Für diese Eventualität empfiehlt es sich, vorher etwas Geld zu sparen. Überlege vor Studienbeginn, wie viel Geld dir fehlen würde, wenn du beispielsweise für eine gewisse Zeit nur noch halbtags arbeiten gehen würdest. Außerdem raten wir dir, deine Pläne mit deinem Arbeitgeber zu besprechen und die bestmögliche Lösung für beide Seiten zu finden.

Zwei Frauen im Gespräch an einem Schreibtisch

4. Weihe deinen Arbeitgeber ein

Besonders wenn du planst, einen berufsbegleitenden Studiengang zu belegen, der in Zusammenhang mit deiner beruflichen Tätigkeit steht, ist es ratsam, deinen Arbeitgeber darüber zu informieren. Häufig fördern Unternehmen die Weiterbildungsmaßnahmen ihrer Angestellten. Ob es dabei um eine Arbeitszeitreduktion geht, Sonderurlaub, flexible Arbeitszeiten oder eine finanzielle Unterstützung hängt von dem jeweiligen Unternehmen ab.

5. Plane deinen Urlaub

Auch wenn das Studium neben dem Beruf eine hohe Priorität genießt, solltest du dir regelmäßige Auszeiten nehmen. Bewusste Freizeit ohne Arbeit oder Lernen tut nicht nur gut, sondern sorgt auch dafür, dass du im Anschluss mit neuer Kraft richtig durchstarten kannst. Gönne dir ruhig hin und wieder ein langes freies Wochenende und nutze die vorlesungsfreie Zeit für einen Urlaub, um die Seele baumeln zu lassen.

Mehr Tipps und alles, was du zu einem berufsbegleitenden Studium wissen musst erfährst du in unserem Blog.