23.10.2019

Wie Wissenschaft Wissen schafft – Forschung trifft Praxis

News

Vergangenen Freitag trafen sich Forscher, Lehrende, Praktiker und Studierende in Frankfurt zum zweiten, fachbereichs- und standortübergreifenden Wissenschaftstag der Hochschule Fresenius. Unter dem Motto „Wie Wissenschaft Wissen schafft“ wurden spannende F&E-Projekte vorgestellt und in Workshops interessante Themen rund um Forschung und Praxis erarbeitet.

In seiner Keynote setzte sich Prof. Dr. Thomas Knepper, Vizepräsident für Forschung und Forschungsförderung, mit dem Thema „Wie Wissenschaft Wissen schafft – Forschung trifft Praxis“ auseinander. Anschließend verfolgten etwa 80 Gäste gespannt die Vorträge zu aktuellen Forschungsaktivitäten der Hochschule. Moderiert wurde der Wissenschaftstag von Prof. Dr. Lilia Waehlert, Prodekanin in Wiesbaden und Frankfurt, sowie Prof. Dr. Andreas Beivers, Professor für Volkswirtschaftslehre und Gesundheitsökonomie, Standort München.

Prof. Dr. Beate M. Herbert aus dem Fachbereich Wirtschaft & Medien berichtete aus ihrem Projekt „The Body in the Mind: Mechanismen von Embodied Cognition – Bedeutung für Gesundheit und Krankheit“.

Aus dem Fachbereich Design zeigt Prof. Dr. Petra Leutner Erkenntnisse aus ihrer Forschung im Bereich der KünstlerInnenkleider auf.

„Stehst Du noch oder schwankst Du schon? Analyse der Sensorik der posturalen Kontrolle und ihrer Veränderungen unter Belastung“ lautete das Thema von Prof. Dr. Henrike Fischer.

Prof. Dr. Iris Hermanns, Fachbereich Chemie & Biologie, beschäftigt sich mit dem Thema: „Biomarker der vaskulären Funktion: Das Endothel im Fokus“.

In Workshops unter dem Motto „Vom Wissen zum Tun“ diskutierten die Teilnehmer am Nachmittag wichtige Fragen zu den Voraussetzungen und Herausforderungen von Forschung in Arbeitsgruppen:

  • „Herausforderungen interprofessioneller Zusammenarbeit in der Forschung“
    Workshopleiter: Prof. Dr. Lukas Nock
  • „Wissenstransfer Forschung – Praxis, Praxis – Forschung“
    Workshopleiter: Prof. Dr. Corinna Baum, Prof. Dr. Andreas Homburg, Prof. Dr. Petra Korntheuer
  • „Wie kann fachbereichsübergreifende Forschung gelingen?“
    Workshopleiter: Prof. Dr. Thomas Knepper, Prof. Dr. Fabian Christandl
  • „Vom Fragebogen zur Erkenntnis“
    Workshopleiterin: Prof. Dr. Gudrun Glowalla
  • „Wie aus Forschung Geschäftsmodelle werden – GründerTalk mit Kooperationspartner Evonik, Dr. Felix Müller“
    Workshopleiter: Maximilian Faust

Welchen Stellenwert Wissen und Forschung in Gesellschaft und Praxis haben, wie sich die Wahrnehmung von Forschung und ihr Nutzen für die Praxis verändert, bildete den Mittelpunkt der abschließenden Podiumsdiskussion.

„Im Mittelpunkt der Forschung muss immer die Überlegung stehen, wie Forschungsergebnisse in direkte Anwendungsmöglichkeiten münden. Qualität und Belastbarkeit der Resultate müssen dabei die Themen und Inhalte unserer Forschungsbemühungen untermauern“, sagte Prof. Dr. Thomas Knepper.

Für die Vernetzung von Forschung in den Fachbereichen gibt es nun eine clustergesteuerte Forschungsstruktur mit fünf Kernthemen an der Hochschule Fresenius:

  • Mensch-Maschine-Interaktion und Mobilität
  • Ressource Wasser und aquatische Ökosysteme
  • Virtuelles Lernen und Arbeiten in sozialen und ökonomischen Kontexten
  • Nachhaltige Management- und Führungskonzepte
  • Ästhetik und Wahrnehmung.

Die Vermittlung von Forschungsergebnissen an und das Involvement von den Studierenden sowie Transparenz und Anwendungsbezug für die Praxis spielen eine zentrale Rolle in der Forschung der Hochschule Fresenius – so lautete das abschließende Credo und Fazit der Teilnehmer. Dazu konnte der Wissenschaftstag einen wichtigen Beitrag leisten.

Pressemeldung zum Wissenschaftstag

Begrüßung durch Prof. Dr. Beivers, Prof. Dr. Knepper und Prof. Dr. Waehlert (v.l.n.r.)
Begrüßung durch Prof. Dr. Beivers, Prof. Dr. Knepper und Prof. Dr. Waehlert (v.l.n.r.)
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