12.07.2021

Virtuelle Exkursion durch das Cloud-Computing von SAP

Ein Gastbeitrag von Alina Müsch und Lukas Roth

Üblicherweise finden Exkursionen an Ort und Stelle der zu erforschenden Umgebung statt. Da in diesem Jahr eine solche Veranstaltung nicht möglich war, wurde dies auf eine virtuelle Exkursion umgeleitet – passend zum Trend des Cloud-Computing. Prof. Dr. Nadine Schreiner-Alles, Leiterin des Bachelorstudiengangs Medienmanagement und Digitales Marketing an der Hochschule Fresenius Heidelberg, organisierte diese im Rahmen des von ihr unterrichteten Moduls „Marketing“ für alle Teilnehmer:innen dieses Moduls, sowie interessierte Studierende und Lehrkräfte.

Social Convention durch digitale Lieferketten

Nachdem Prof. Dr. Schreiner-Alles alle Anwesenden herzlich begrüßt hatte, übergab sie das Wort an Christina Volk, Head of Cloud Core Marketing bei der SAP SE. Frau Volk war bereits während ihres Marketing-Studiums als Werksstudentin bei SAP tätig und hat schon früh begonnen, sich mit dem Walldorfer Softwareriesen zu vernetzen. Ihr Ziel ist es, einen Impact zu leisten und somit gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. Warum sie mit diesen Intentionen bei SAP genau richtig ist, erklärte sie am Beispiel der aktuellen Impfkampagne: SAP optimiert und digitalisiert Lieferketten. Das Unternehmen bietet die nötigen Tools an, die Haus- und Betriebsärzte benötigen, um den Impfstoff optimal an die Patienten weiterzugeben und die es ermöglichen, die Prozesse im Nachhinein nachvollziehen und dokumentieren zu können. Auch am Prozess der digitalisierten Impfpässe, ist das Unternehmen maßgeblich beteiligt.

Die Referentin C. Volk mit einer Präsentationsfolie

SAP setzt da an, wo Unternehmen Hilfe benötigten

Realisieren lassen sich diese Prozesse mit dem im Trend liegenden Cloud-Computing. Sie funktionieren durch eine Bereitstellung von Computing Ressourcen wie z.B. Software, Datenbanken oder Netzwerkkomponenten über das Internet. Anstelle eines Downloads erhält der Kunde Zugang auf eine Cloud, über die jegliche Software-Dienstleistungen bezogen werden. Dadurch muss sich der Kunde nicht mehr um Aktualisierungen kümmern, Fehler und Bugs können durch ein einfaches Update gelöst werden und die Software wird maximal individualisiert auf Kundenwünsche angepasst. Durch diese bedarfsgerechte Bezugnahme zahlt der Kunde nur das, was er wirklich braucht – so Christina Volk. Aber auch SAP selbst kann durch Cloud-Computing wesentlich effizienter arbeiten. Beispielsweise müssen für Servicedienstleistungen keine Mitarbeiter mehr lokal beim Kunden sein, sondern können via Remote-Zugriff alles vom Arbeitsplatz aus erledigen.

Emotionen auch bei B2B

Cloud-Computing ist kein haptisches Produkt und löst bei den Meisten wenig Emotionen aus. Diese sind jedoch ein elementarer Bestandteil des Verkaufsprozesses, weshalb die SAP ihre aufwändigen PR-Events mit eindrucksvollen Shows gestaltet. Durch diese prägenden Ereignisse verbindet der Kunde ein Erlebnis mit dem Unternehmen und die Motivation für die Nutzung der Rechnerwolke steigt. Durch die Pandemie müssen große Abstriche bei der Gestaltung solcher Events gemacht werden. Viele verlaufen – so wie auch diese Exkursion – in einem digitalen Rahmen. Christina Volk erklärte außerdem, dass Verkaufen vor allem aus „Human-to-Human“ besteht; „Das ist mein eigener Purpose. Dafür stehe ich morgens gerne auf“.

Praxisbezug trotz Corona – Hochschule Fresenius macht’s möglich

Durch Christina Volks Vortrag wurden unsere theoretisch erlernten Kenntnisse praktisch erweitert. Diese wertvolle Ergänzung haben wir Studierenden des Marketing-Moduls dankend angenommen. Generell schätzen wir die Möglichkeit, durch das Netzwerk unserer Hochschule einen Austausch mit der Wirtschaft wahrnehmen zu können.

Wir bedanken uns bei Frau Volk für Ihren Vortrag und hoffen auch in Zukunft auf einen fruchtbaren Austausch mit Praxis und Lehre.

Foto der Studierenden A. MueschAlina Müsch studiert International Business (B.A.) mit Schwerpunkt Internationales Management, Lukas Roth Betriebswirtschaftslehre (B.A.) in Heidelberg.

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