18.11.2020

Studierende im Austausch zwischen „Jung“ und „Alt“ im Rahmen des Change Forums II

Ein Beitrag von Lara Nowak

Von der Armut über die Gleichheit bis zum Lebensstil – die Dimensionen der Nachhaltigkeit sind vielfältig und gesellschaftlich prägend. Aus diesem Grund fand am Dienstag, den 17. November, eine virtuelle Veranstaltung der Wissenschaftsplattform Nachhaltigkeit 2030 und des Verlags Der Tagesspiegel statt. Prof. Chris Wickenden lud Studierende des Bachelorstudiengangs Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement (B.A) sowie uns Masterstudierende in Digital Psychology (M.Sc.) zum Change Forum ein.

Im virtuellen Raum erhielten wir zu Beginn eine Einführung durch Stephan-Andreas Casdorff, Herausgeber des Tagesspiegels. Hier wurde uns insgesamt 75 Teilnehmenden, darunter 15 Studierenden der Hochschule Fresenius, der Ablauf und die Thematiken des Forums nähergebracht.

Wie lässt sich die Gemeinschaft aller Aktiven organisieren?

Im Verlauf erläuterte Prof. Günther Bachmann, was Wissenschaft und Jugend zur Nachhaltigkeit beitragen können. Als Autor und Lenkungskreismitglied der Wissenschaftsplattform 2030 konnte er einen Einblick in ein sogenanntes „frisches Denken“ geben. Ein Appell an uns lautete unter anderem, Mut zu haben und auch Alternativen zuzulassen.

Die Relevanz eines innovativen Zukunftsdialogs für die Nachhaltigkeit wurde von Swenja Dorn erklärt: „Es ist wichtig aktiv zu werden und Erkenntnisse in den politischen Prozess zu integrieren.“

Gelegenheit eines Austauschs

Zu Beginn des Forums wurden vier verschiedene Thementische vorgestellt. Hier erhielten wir die Möglichkeit, sich einen virtuellen Raum nach der Barcamp-Methode auszusuchen, um im Anschluss an die Präsentationen in Kleingruppen diskutieren zu können. Ich entschied mich für den zweiten Thementisch „Innovation + Bildung = nachhaltige Zukunft?“, da diese Thematik bereits Schwerpunkt einer Vorlesung aus meinem Masterstudiengang war und ich mir neue Erkenntnisse erhoffte.

Thementische des Change Forums.

Ulrich Holzbaur moderierte diesen Thementisch gekonnt. Zunächst durften sich alle 24 Teilnehmenden vorstellen. Im Fokus des Austauschs standen dann zwei Fragen: Wie muss sich unsere Bildung in Zukunft ändern? Und wie können wir menschenwürdige Arbeit, Wirtschaft und Ressourcenschonung vereinbaren? Diese wurden anhand der bisherigen Diskussionen bearbeitet. Hier hieß es, die Komplexität der Welt erfordere neue Erklärungen, da viele Menschen überfordert sind. Die Bildung muss sich somit zukünftig anpassen. Weitere Diskussionspunkte wurden mittels eines virtuellen Padlets dargestellt und nach persönlicher Relevanz durch die Teilnehmenden sortiert.

Am Ende des Change Forums fasste der Leiter der Geschäftsstelle, Dr. Falk Schmidt, die Arbeitsergebnisse zusammen. Als Studierende des Masterstudiengangs Digital Psychology (M.Sc.) freue ich mich über den Austausch und die Einblicke in neue Denkmuster. Insbesondere die Diskussionen am Thementisch empfand ich als sehr aufschlussreich.

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