10.12.2019

Rapid Prototyping bei der Google Zukunftswerkstatt

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Wie kann man innerhalb kürzester Zeit einen Produktentwurf konstruieren, mit dem Menschen für eine Idee begeistert werden können? Diese Frage stand im Zentrum einer Exkursion zur Google Zukunftswerkstatt in München, an dem Studierende der Masterstudiengänge Digital Psychology (M.Sc.) und Digitales Management (M.A.) im November teilnahmen.

Nach einer kurzen Einführung in die Grundprinzipien des Rapid Prototyping erfolgte die Vorstellungsrunde gleich anhand der ersten kreativen Basteleien: mit Hilfe von Papier, Bechern, Federn, Schnüren und weiteren Materialien, konnten die Teilnehmer sich und ihre Interessen visualisieren.

Danach galt es, im Rahmen einer Case-Study unter der Verwendung der erlernten Techniken eine Problemlösung für den fiktiven Charakter Tim zu finden: Dieser ist 29 Jahre alt, Start-up Gründer und lebt ständig in Zeitnot. Er möchte mehr Zeit für Freunde, Sport und seine Gesundheit haben, liebt aber gleichzeitig sein Unternehmen und hat viele Termine zu bewältigen. In Gruppenarbeit wurde nun ein Produkt designt, das Tims Problem lösen soll – und mit diversen Materialien ein Prototyp entworfen. Die Bandbreite der Ideen reichte von Apps mit integrierter „Screenout“-Funktion über Smartwatches mit Empfehlungen zur gesunden Lebensweise inklusive Highscore-Ranking im Freundeskreis bis hin zum digitalen Avatar, der sich durch Gesichtserkennung erstellen lässt und unangenehme Aufgaben wie das Telefonat mit der Schwiegermutter übernimmt (nur den Sport müsste Tim noch selbst machen).

Besonders anschaulich wurden die Produktfeatures dann bei der Vorstellung: Ein Testnutzer aus einer der anderen Gruppen wurde direkt mit dem designten Prototyp konfrontiert, durfte Knöpfe drücken, Fragen an die „Entwickler“ stellen und so das Produkt noch einmal aus einer anderen Perspektive beurteilen.

Für die Studierenden war der Workshop eine tolle Erfahrung und die gelernten Skills sind sicherlich in noch weitaus mehr Situationen einsetzbar, als es zunächst den Anschein hat.

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