28.04.2021

Online-Exkursion beim SWR

Beitrag der Redaktion
Foto: SWR

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An der Hochschule Fresenius in München hatten Studierende im April die einzigartige Gelegenheit, an einer Online-Exkursion beim SWR teilzunehmen. Dabei erhielten sie exklusive Einblicke in die Entstehung des Laufband-Talks ON MAI WAY und konnten bei dessen Aufzeichnung live dabei sein.

Das YouTube-Format wurde erst im vergangenen Jahr entwickelt und Ende 2020 erstmalig ausgestrahlt. Inzwischen ist es das Zugpferd des SWR-Schlager-Kanals. Auch auf den Social-Media-Kanälen des Senders wird Micrcocontent aus den Aufnahmen erfolgreich eingesetzt. Die Entwickler:innen und Produzent:innen des Podcasts erklärten im Rahmen der Exkursion, wie das Format entstanden ist.

So stand Vanessa Mai als Host und Moderatorin bereits vorab fest. Um verschiedene Ideen zu sondieren, wurden vier Produktionsfirmen mit der Entwicklung von Formatvorschlägen beauftragt. Letztlich gewann die Idee des Laufband-Talks, da diese am besten zu Vanessa Mai passte, und die gewünschte Authentizität mit Kurzweiligkeit vereinen konnte. Anschließend wurden in einem mehrtägigen Workshop Details des YouTube-Formats ausgearbeitet. So wurden beispielsweise die Kommunikationsstrategie und Grafik festgelegt, aber auch mögliche Werbepartner und Gäste erarbeitet. Auch die verschiedenen Kategorien, in die sich der Talk aufgliedert, um die User:innen durch das Format zu führen, und der Name ON MAI WAY sind dabei entstanden.

Die Produktion des Formats findet sowohl in Köln als auch in Berlin statt, um möglichst hochkarätige Prominente gewinnen zu können. Während der Exkursion wurde eine neue Episode mit Faisal Kawusi aufgenommen, in welche die Studierenden hineinschauen durften. Anschließend konnten sie sich mit der Regisseurin Sandra Delasauce das Set ansehen, welches mit den zwei Laufbändern und einem zum Gast passenden Backdrop sehr reduziert erscheint. Gefilmt wird mit nur drei Kameras und einigen Go-Pros, um Schnittbilder einzufangen. Jedoch wird in der Postproduktion mit erfahrenen Cuttern zusammengearbeitet, um durch die Zuschaltung von Soundeffekten oder durch den Einbau von Special Effects bestimmte Aussagen der Gäste zu unterstreichen und die Dramaturgie der Episoden zu verfeinern.

Während der Release-Phase des neuen Talk-Formats konnte das Produktionsteam außerdem hilfreiche Erfahrungswerte sammeln, um das Konzept zu verfeinern. So stellte sich heraus, dass Tiktok-Gäste beim Publikum nicht so positiv angenommen wurden, weil die Plattform sich stark von YouTube unterscheidet und somit der Transfer nicht gelingt. Auch dank des Feedbacks der User:innen konnten so kleine Anpassungen vorgenommen werden, um das reine Online-Format noch zielgruppengerechter zu gestalten. Insgesamt ist das Team mit dem Erfolg des Formats sehr zufrieden: Die erste Folge mit Ikke Hüftgold wurde inzwischen über 400.000 Mal aufgerufen.

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