02.02.2021

Nationale Anti Doping Agentur besucht Sportphysiotherapie-Studierende

Beitrag von Barbara Debold

Zu den Inhalten des Moduls „Sportmedizin und Ernährung“ des Studiengangs Sportphysiotherapie (M.Sc.) gehört auch das Thema Doping. Daher besuchte Sebastian Engels, Referent der NADA (Nationale Anti Doping Agentur Deutschland), die Studierenden des ersten Semesters virtuell und sprach mit ihnen über dieses Thema.

Ziel des NADA-Präventionsprogramms „GEMEINSAM GEGEN DOPING“ ist es, die Sporttreibenden dazu zu befähigen, eigene, reflektierte Entscheidungen zu treffen, um selbstbestimmt „Nein zu Doping“ zu sagen. Aber auch ihr Umfeld, wie u.a. Betreuungspersonen, Eltern, Lehrkräfte, muss für die Anti-Doping-Thematik sensibilisiert werden. Es muss wichtige Unterstützung für den sportlichen Alltag und die Betreuung der jungen Sporttreibenden auf ihrem Weg in den Leistungssport mit sauberen Mitteln geben. Der Name des Programms spiegelt somit das Selbstverständnis wider und beschreibt gleichzeitig die Philosophie des Dopingpräventionsansatzes.

Mit dem Vortrag möchte Herr Engels frühzeitig bei den Studierenden der Sportphysiotherapie auf das Thema aufmerksam machen, sie dafür sensibilisieren und damit ein Netzwerk zum Schutz der Athleten aufbauen. Dabei wirken Sportphysiotherapeuten als Multiplikatoren für dieses brisante Thema im Spitzensport oder in Vereinen.

Martina Deitermann, Studiendekanin Sportphysiotherapie (M.Sc.)

„Wo hört Fürsorge auf und fängt Doping an? Vor diesem ethischen Dilemma stehen Sportphysios im Spitzensport beinahe tagtäglich. Da ist es super hilfreich einen Experten von der NADA an der Hand zu haben, der durch seine praktischen Erfahrungen im Eishockey einerseits und das Regelwerk andererseits kompetent beraten kann. Virtuell genauso interaktiv, wie in Präsenz! Danke, Herr Engels! Gerne wieder!“

Martina Deitermann, Studiengangsleiterin Sportphysiotherapie (M.Sc.)

Zurück zum Seitenanfang