03.11.2020

Mit der Kette durch die Krise – Studierende entwickeln Viralkampagne für Die Kette e.V.

Beitrag der Redaktion

Noch bevor die Corona-Pandemie mit steigenden Infektionszahlen wieder an Fahrt aufnahm, entwickelten Studierende der Hochschule Fresenius in Köln gemeinsam mit ihrem Dozenten Dieter Claus eine Viralkampagne für das Hilfs- und Beratungszentrum Die Kette e.V. Dabei drehten sie fünf Clips, die die Lebenswirklichkeit von Betroffenen in den Fokus rückten.

Das Hilfs- und Beratungszentrum Die Kette e.V. in Bergisch Gladbach bietet vor allem Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen und Behinderungen Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags. Dieses Leitbild wurde nun zur Kernaussage von fünf Clips, die Studierende der Studiengänge Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.), Audiovisuelle Medien & Online Publishing (B.A.) sowie 3D-Design und Management (B.A.) an der Hochschule Fresenius in Köln im August und September direkt vor Ort gedreht haben. Durch die enge Zusammenarbeit mit dem Verein war es dabei möglich, komplett auf professionelle Darsteller zu verzichten und stattdessen mit tatsächlich Betroffenen zu arbeiten.

„Die Realität so aufzuarbeiten, dass sie als virtueller Clip funktioniert, war eine spannende Aufgabe für uns“, erklärte die Producerin der Clips und Studentin im Studiengang Medien- und Kommunikationsmanagement (B.A.) Theodora Shandé. Denn zur Realität des Drehs gehörte nicht nur das wirkliche Leben der Betroffenen, sondern auch die Arbeit im Rahmen der zu dieser Zeit geltenden Corona-Richtlinien. Auf diese Weise waren die Dreharbeiten für die Studierenden und die Darsteller eine wertvolle Erfahrung, wie auch Dieter Claus erfreut feststellte: „Viele unserer Begegnungen mit den physisch und psychisch Erkrankten werden wir noch lange als schöne Erinnerungen mit uns tragen. Zum Beispiel haben die Studierenden im Schnittraum ein Buntstiftbild mit einem Blumenstrauß aufgehängt, das eine Bewohnerin der Pflege-WG gezeichnet und dem Team zum Abschied geschenkt hat. Ich weiß noch, wie die alte Dame den Studierenden dazu sagte: In dieser blöden Zeit seid Ihr das Schönste, was uns passieren konnte. Und das sahen wir ebenso: Vielen Dank, gleichfalls.“

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