02.07.2019

Logopädiestudierende lernen mehr über das Deletionssyndrom 22q11

News

Hamburger Studierende aus dem Studiengang Logopädie (B.Sc.) nahmen im Mai an einem Seminartag zum Deletionssyndrom 22q11 teil.

Das Deletionssyndrom 22q11 ist der zweithäufigste Gendefekt durch eine Mikrodeletion auf Chromosom 22q11. Zunächst erarbeiteten die Studierenden mit Diplom-Psychologin Stefanie Bühling zentrale medizinische Aspekte zu Ätiologie und Leitsymptomen. Deutlich wurde hierbei, dass es sich beim Deletionssyndrom 22q11 um ein Krankheitsbild mit einer hohen phänotypischen Variabilität handelt.

Um eine möglichst optimale interdisziplinäre therapeutische Versorgung von Patienten mit dem Deletionssyndrom 22q11 zu ermöglichen, wurde mit Unterstützung des Vereins KiDS-22q11 e.V. Ute Neumann als externe Referentin nach Hamburg eingeladen. Sie begleitet seit vielen Jahren in der Rehabilitationsklinik Werscherberg betroffene Kinder und deren Familien und gab detaillierte, aktuelle Hintergrundinformationen zum Deletionssyndrom 22q11. Die Theorie fand direkten Bezug zu ihrer langjährigen Therapieerfahrung mit einer Vielzahl von Patientenberichten. In einem abwechslungsreichen, vielseitigen und praxisnahen Nachmittag wurde den Studierenden ein fundierter Einblick in verschiedene logopädische Therapieansätze und die möglichen therapeutischen Herausforderungen vermittelt.

Die Hamburger Logopädiestudierenden aus dem vierten Semester möchten sich noch einmal herzlich beim Verein KiDS-22q11 e.V. bedanken!

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