10.01.2020

Kommunikationsformen in der Projektentwicklung

News

Am Dienstag, den 7. Januar, fand erneut ein spannender Gastvortrag aus der Vorlesungsreihe von Markus van Rickelen im Bachelorstudiengang Immobilienwirtschaft (B.A.) an der Hochschule Fresenius in Köln statt. Unter der Hauptthematik der Projektvermarktung sprach Kia Zolfaghari, Gründer & Geschäftsführer der VIVALU GmbH, über Werbung und veränderte Kommunikationsformen in der Projektentwicklung.

„Am Ende des Tages geht es darum, ein Produkt zu bewerben.“

Die VIVALU, welche sich selbst als Mediaagentur 4.0 bezeichnet, ist eine unabhängige Agentur mit einer ganzheitlichen Betrachtung digitaler Werbung und ist seit der Gründung im Jahr 2013 an drei Standorten in Deutschland vertreten. Unter anderem stehen Aspekte der Transparenz und Innovation sowie universelles, individuelles und kommunikatives Arbeiten im Fokus der Agentur, erklärte Zolfaghari den Studierenden. Hierbei sei es nicht von Relevanz, um welche Branche es sich handle, denn am Ende des Tages gehe es darum, ein Produkt zu bewerben.

Die drei goldenen E‘s

Durch Branding könne eine Marke langfristiges Vertrauen zu seinen Konsumenten aufbauen, wodurch Qualität ausgestrahlt werde, so Zolfaghari. Hierfür werden „die drei goldenen E‘s“ als Technik zur Werbeentwicklung eingesetzt: 1. Effizienz erzeugen, 2. Erfolge messen und 3. Entscheidungen treffen. Als Ziel stehe hier der Versuch, einen viralen Effekt zu erzeugen im Vordergrund. Einen solchen Effekt veranschaulichte der Referent anhand eines Beispiels der eigenen Agentur. Diese haben die Kampagne „MOVE TO OBRKSSL“ für die STRABAG entwickelt, die durch verschiedene Spots einen viralen Effekt erzeugte und Millionen Klicks und Reichweite generierte. Die preisgekrönte Kampagne erzielte große Erfolge und „revolutionierte das Immobilienmarketing“, erklärte Zolfaghari.

Projektvermarktung und digitale Transformation

Bezüglich der Projektvermarktung innerhalb der Immobilienwirtschaft machte Zolfaghari deutlich, dass heute eine Vielzahl an Menschen miteinander agieren. Es gibt digitale Immobilienmakler, aber auch Plattformen, auf denen User ihre Immobilien teilen. Dazu zählen auch Social-Media-Seiten, auf denen Privatpersonen Objekte anbieten. Durch diese digitale Vernetzung steige die Reichweite. Allerdings dürfe man neben all den neuartigen Technologien nicht vergessen, dass Werbung allgemein für Menschen gemacht werde, die Emotionen und Kontroverse vermittelt bekommen sollten, erläuterte der Gastreferent.

„DER SPAGAT ZWISCHEN AUSSAGEKRÄFTIGER KREATION UND GEZIELTER MEDIA-AUSSTEUERUNG IST ENTSCHEIDEND.“

Neben den verschiedenen Kanälen, die durch die digitale Transformation entstanden sind, spielt die Zielgruppe eine bedeutende Rolle für die Entwicklung von Marketingkampagnen. „Denn Marketing ist viel mehr als nur eine Werbung zu schalten“, begründete der Referent. So sei vor allem Programmatic Advertising sowie Cross-Device-Tracking notwendig, um auf den einzelnen User zurück zu führen bzw. gezielt effektive Werbung ohne große Streuverluste zu schalten. Darüber hinaus könne mittels Messungen der einzelnen Views das Verhalten der Konsumenten im Internet transparent aufgeschlüsselt werden. Manchmal seien hier auch riskante Schritte erforderlich, um digitale Transformation zu gewährleisten, betonte Kia Zolfaghari abschließend.

Kia Zolfaghari, Gründer & Geschäftsführer der VIVALU GmbH
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