23.07.2019

„Das Fernstudium darf kein anonymer Schauplatz sein“

News

„Lehre und Forschung sind zwei innige Schwestern“: Auf diese Verbindung legt der Psychologe und Neurowissenschaftler Dr. Janosch A. Priebe großen Wert. „Die Lehre an Hochschulen MUSS den Studierenden neben zeitlosem Lehrbuchwissen immer auch neueste Forschungserkenntnisse vermitteln.“ Davon ist der Psychologe überzeugt.

So ist es ihm seit Beginn seiner akademischen Laufbahn im Jahr 2010 eine Freude, sich neben seiner Forschung, die sich rund um die digitale Medizin und das menschliche Gehirn dreht, kontinuierlich in der Lehre zu engagieren.

Den Weg in die Fernlehre fand Janosch Priebe im Jahr 2015. Für das Konzept, von überall aus studieren und dozieren zu können, war er sofort Feuer und Flamme. Und es passt zu seiner derzeitigen Forschung: Am Klinikum rechts der Isar in München leitet er den wissenschaftlichen Teil eines Großprojekts, das die digitale Behandlung von Rückenschmerzen durch Apps und Telemedizin etablieren soll.

Neben der medizinischen und neurowissenschaftlichen Forschung schlägt sein Herz für die Wirtschaftspsychologie. So setzt er sich beim Fernstudium der Hochschule Fresenius onlineplus dafür ein, Studierenden mit Interesse am Anwendungsbezug der Psychologie die Tür zu den eher grundlagenorientierten Fächern wie der Allgemeinen Psychologie, der Psychologische Diagnostik oder Forschungsmethoden zu öffnen. Denn: „Basale Prozesse spielen auch in der Anwendung eine riesige Rolle – etwa in der Werbepsychologie.“ Außerdem ist ihm die intensive Betreuung der Studierenden besonders wichtig. In den Webinaren animiert er sie dazu, mitzudiskutieren. „Das Fernstudium darf kein anonymer, einsamer Schauplatz sein“, erklärt Janosch Priebe.

Zurück zum Seitenanfang