17.12.2020

Female Entrepreneurship – digitaler Impulsvortrag in München

Beitrag der Redaktion

An der Hochschule Fresenius in München bekamen Studierende im Rahmen des Impulsvortrags Female Entrepreneurship – just do it! die Möglichkeit, die erfolgreichen Gründerinnen Dr. Jenny Müller und Zarah Bruhn kennenzulernen. Diese sprachen darüber, wie es ist, sein eigenes Unternehmen zu gründen, und worauf es dabei ankommt.

Zarah Bruhn ist Gründerin von Social Bee. Der erste Integrationsdienstleister Deutschlands ermöglicht als Non-Profit-Unternehmen die nachhaltige Integration von Geflüchteten und anderen Benachteiligten. Dr. Jenny Müller hat Die Frischemanufaktur gegründet, ein Start-up, das für gesunde Snacks steht und für sein Infused Water bekannt ist. Obwohl die Unternehmerinnen in verschiedenen Bereichen arbeiten und völlig unterschiedliche Produkte anbieten, haben sie eins gemeinsam: Sie sind beide ihren eigenen Weg gegangen und haben ihre Gründungsideen realisiert, auch wenn ihr Weg mit Höhen und Tiefen verbunden war.

Ihre wichtigsten Erkenntnisse bestehen zum einen darin, mit der eigenen Idee einfach loszulegen, anstatt alle potenziellen Risiken bis ins kleinste Detail zu berechnen und sich von ihnen aufhalten zu lassen. Denn sonst bleibe eine Idee nur eine Idee. Sowohl Dr. Jenny Müller als auch Zarah Bruhn sind überzeugt, dass es besser sei, seine Ideen zweimal auszuprobieren, als sie dreimal zu überdenken. Zarah Bruhn brachte es während des Vortrags auf den Punkt: „Passion over experience“ – wenn man für ein bestimmtes Thema Leidenschaft mitbringe, dann sammle man die notwendigen Erfahrungen von alleine. Zum anderen sei es aber auch erfolgsentscheidend, eine große Vision zu haben und sie niemals aus den Augen zu verlieren.

Während des Impulsvortrags verwies Dr. Jenny Müller auch auf das EXIST-Gründerstipendium, das unter anderem Studierende dabei unterstützt, ihre Gründungsideen in einen Businessplan umzusetzen und zu realisieren. Auch die Hochschule Fresenius steht mit dem Pioneer Lab gründungsinteressierten Studierenden, die ihre Ideen in einem eigenen Unternehmen verwirklichen wollen, als praxisnahe Anlaufstelle und Möglichkeit für einen Austausch stets zu Seite und unterstützt sie beispielsweise bei der Antragsstellung für ein Gründerstipendium.

Nach dem Vortrag hatten die Studierenden noch die Chance, ihre Fragen rund um das Thema Gründen loszuwerden und sich zu vernetzen.

Zurück zum Seitenanfang