07.03.2019

Exkursion nach Japan

Beitrag der Redaktion

Bereits seit 2012 kooperiert die Hochschule Fresenius mit der Takasaki University of Health and Welfare in Japan und fördert so den internationalen Austausch im Bereich der Physiotherapie. Seit Beginn des Programms haben bereits über 170 Studierende am Austausch teilgenommen. So hieß es auch in diesem Jahr wieder für zwölf angehende Physios und Dozent Andreas Lange: „Auf nach Japan“!

Im Mittelpunkt der zehntägigen Exkursion stand dabei der fachliche Austausch: Ob eine Bewegungsanalyse im Labor, die besonderen Herausforderungen beim Essen mit Stäbchen bei eingeschränkter Handbeweglichkeit, Einblicke in die japanische Sportphysiotherapie oder Robotik – die Studierenden konnten jede Menge neues Fachwissen mitnehmen und ihre Erkenntnisse bei zahlreichen Praxisübungen direkt anwenden. Ein besonderes Highlight: Der Besuch des Tsunoda Hospitals, in dem die Teilnehmer die Möglichkeiten eines Exo-Skeletts bei der Gangunterstützung erleben und sogar selbst ausprobieren konnten. Die Arbeit im Team in den deutsch-japanischen Lerngruppen war dabei ein wichtiger Teil aller Übungen und brachte die Studierenden noch näher zusammen.

Neben der fachlichen Weiterbildung konnten die angehenden Physiotherapeuten aber auch Land und Leute besser kennenlernen. Dafür hatten die japanischen Studierenden ein ganz besonderes Programm auf die Beine gestellt: Neben dem Besuch einer Erdbeerplantage ging es zu den berühmten Ikaho Hot Springs und zum UNESCO-Weltkulturerbe der Stadt Nikkō, wo unter anderem das Mausoleum des Shōgun Tokugawa Ieyasu und der Nikkō Futarasan-Schrein bewundert werden konnten. Auch der Besuch eines Sushi-Restaurants und ein Einblick in die Kunst des Origami durften natürlich nicht fehlen.
Nach zehn Tagen ging der Austausch schließlich mit der Verabschiedung durch die japanischen Studierenden am Flughafen Narita in Tokio zu Ende.

Dozent Andreas Lange zog auch in diesem Jahr wieder ein positives Fazit: „Mit der Exkursion möchten wir den interkulturellen fachlich-therapeutischen Austausch fördern. Dass in jedem Jahr aus den behandelten Themen Ideen für Bachelor- oder sogar Masterarbeiten entstehen und sich die beteiligten Austauschstudenten auch nach sieben Jahren immer wieder privat treffen, zeigt, dass dieser Ansatz ein voller Erfolg ist.“

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