29.03.2019

DNA zum Mitnehmen – Girls’Day in Idstein

Beitrag der Redaktion

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Die Konzentration im Labor ist deutlich spürbar: 20 Mädchen zwischen 10 und 15 Jahren, vorschriftsmäßig mit Kittel und Schutzbrillen ausgerüstet, lauschen aufmerksam den Instruktionen von Anke Sattler, Dozentin im Fachbereich Chemie & Biologie an der Hochschule Fresenius. Sie erklärt ganz genau, wie die Nachwuchswissenschaftlerinnen ihre eigene DNA aus Mundschleimhaut-Zellen extrahieren und sie sichtbar in einer Phiole um den Hals tragen können. Stolz hängen sich die Mädchen nach dem erfolgreichen Versuch ihr einzigartiges Collier um.

Die Extraktion ist das letzte praktische Experiment, das die Teilnehmerinnen am Girls’Day durchführen. Unter dem Thema „Biochemie zum Anfassen“ haben Dr. Petra Volkmar, Prof. Dr. Iris Hermanns, Andrea Koch, Anke Sattler und die beiden Studentinnen Isabell Behr und Frances Pauelsen den Schülerinnen über den gesamten Tag hinweg gezeigt, wie vielfältig die Laborarbeit ist. So haben die jungen Nachwuchswissenschaftlerinnen Stärke und Zucker in Lebensmitteln nachgewiesen, sind synthetischen Geruchsstoffen auf den Grund gegangen, haben Blut und Zellstrukturen unter dem Elektronenmikroskop erforscht und bei der Farbchromatografie bunte Kunstwerke entstehen lassen.

„Es ist toll, dass wir hier so vieles praktisch ausprobieren können“, meint Lara, die in Limburg die achte Klasse eines Gymnasiums besucht.  Sie kann sich gut vorstellen, später einen naturwissenschaftlichen Beruf zu ergreifen. Die 13-jährige Matilda, beantwortet die Frage, was ihr am Girls’Day an der Hochschule Fresenius am besten gefallen habe, mit einem strahlenden „Einfach alles!“

Die Nachwuchsgewinnung im Fachbereich Chemie & Biologie an der Hochschule Fresenius steht also unter guten Voraussetzungen.

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