29.05.2019

Career Talk: HR meets Gen Z – die passende Unternehmenskultur

News

Studierende und Personaler tauschen sich über den Wertewandel von Generationen und Unternehmen aus und teilen wertvolles Wissen aus Theorie und Praxis.

Zum Career Talk Anfang Mai trafen sich am Standort in München zahlreiche HR-Experten, unter anderem von Airbus, Pentasys, ADAC und McDonald’s, sowie Studierende und Alumni der Hochschule zu einer spannenden Informations- und Diskussionsrunde zum Thema „HR meets Gen Z – die passende Unternehmenskultur“. Die zentralen Fragestellungen des Abends waren, wie Berufseinsteiger ein Unternehmen finden, das zu ihren individuellen Werten passt, und worauf Personaler bei der Auswahl von Nachwuchskräften achten.

Durch den Abend führte Christine Riedmann, Dozentin für Personalmarketing und Recruiting, zusammen mit ihrer Kollegin Rebecca Albat von der Personalberatung ALBATrosse. Die Expertinnen schilderten die Werte-Entwicklung anhand des Modells „9 Levels“ und zeigten einen deutlichen Wandel auf. Eine These ihrer Präsentation lautete, dass „Berufsstarter der Generation Y und Z oft mit starren Hierarchien fremdeln und mit ihrem Selbstbewusstsein ältere Führungskräfte irritieren“. Die Reflektion des Werte-Wandels reiche von der Generation Z, die einfordere, dass Arbeit sinnvoll und mit dem persönlichen Leben gut zu vereinbaren sein muss, zurück bis hin zur Generation der Babyboomer, die der Arbeit einen hohen Stellenwert gebe.

Im Anschluss an die Präsentation stellte Andrea Flierl, Studentin aus dem berufsbegleitendem Studiengang Wirtschaftspsychologie (B.Sc.), den aktuellen Forschungsstand ihrer Abschlussarbeit „Eine empirische Studie zur werteorientierten Arbeitgeberwahl der Generation Z“ vor und nutzte den Rahmen für den Austausch mit den Experten.

Bei Getränken und Snacks klang der Abend mit einer spannenden Diskussion aus. Studierende der Hochschule Fresenius erläuterten, was ihnen bei der Arbeitgeberwahl wichtig ist. Als Pendant dazu schilderten die anwesenden Personaler, welche Kriterien sie bei der Einstellung von Berufseinsteigern beachten und welche Herausforderungen gesetzliche Rahmenbedingungen mit sich bringen. Resultierend daraus ergab sich, dass eine offene und ehrliche Kommunikation von beiden Seiten anzustreben sei, um einen guten „Cultural Fit“ zwischen Arbeitgeber und -nehmer zu erreichen.

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