20.12.2019

Angehende Sportmanager besuchen den 1. FC Köln und die Deutsche Sporthochschule

Beitrag der Redaktion

Einblick in die Förderung von Nachwuchsfußballern.

Auf Einladung der Schulleiterin Beate Weisbarth (Elsa-Brandström Realschule/Eliteschule des Fußballs) besuchten Studierende des Studiengangs Sportmanagement (B.A.) der Hochschule Fresenius Heidelberg die Geißbockakademie. In Ihrer Funktion als Pädagogische Leiterin des Nachwuchsleistungszentrums des 1. FC Köln zeigte sie Zusammenhänge zwischen der leistungssportlichen und schulischen Laufbahn sowie Persönlichkeitsentwicklung im Alltagsbetrieb auf. Neben diesem internen Akademie-Besuch standen im Rahmen der Exkursion weitere spannende, persönliche Begegnungen auf dem Programm.

Den Auftakt des Exkursionstages bildeten zunächst Programmpunkte an der Deutschen Sporthochschule (DSHS). Am Psychologischen Institut führte Valeria Eckardt, Doktorandin an der DSHS und Dozentin an der Hochschule Fresenius Heidelberg, sportpsychologische Instrumentarien und Verfahren praxisnah vor. Neben einem Experiment zur Stressregulation konnte auch eine speziell präparierte Kletterwand von den Studierenden in Augenschein genommen und vereinzelt erprobt werden. Im Anschluss besichtigte die Exkursionsgruppe das benachbarte Sportinternat des 1. FC Köln. Pädagoge Oliver Heitmann gab Einblick in das Internatsleben der jungen Leistungssportler und in seine Tätigkeit als Schulkoordinator. Von dort ging es weiter zur Zentralbibliothek der Sportwissenschaften, in der die Studierenden u.a. eine Einführung in die Recherche und Katalognutzung erhielten.

Mit dem Ortwechsel von der DSHS folgten die Studierenden dem täglichen Anfahrtsweg der Internatsspieler durch die Stadt zur anfangs angeführten Eliteschule und Geißbockakademie. Letztere stellt eine bedeutende Verbindung zwischen Eliteschule des Fußballs (Schulbetrieb) und Leistungszentrum (Trainings-/Spielbetrieb) sowie Sportinternat (Freizeit-/Privatbereich) dar. Am runden Tisch trafen die angehenden Heidelberger Sportmanager dort auf ambitionierte Nachwuchsfußballspieler (U15 bis U19) und erfuhren Näheres über deren Alltag und Zukunftsvorstellungen und lernten im Anschluss durch U19-Coach Stefan Ruthenbeck die Trainerseite der Nachwuchsförderung kennen. Dieser formulierte auf dem Trainingsplatz zudem klar seine Erwartungen an eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Trainer und Sportmanagement und hinterließ so bleibenden Eindruck bei den Studierenden. Nach der Trainingsbeobachtung berichtete Beate Weisbarth aus ihrer langjährigen inhaltlichen und institutionellen Arbeit im Leistungssportkontext von Nachwuchssportlern. In der gemeinsamen Runde stand sie den Studierenden abschließend Rede und Antwort und sorgte dabei mit ihren Berichten des Öfteren für Erstaunen.

Insgesamt konnten die Studierenden im Rahmen der Exkursion vielschichtige Praxisimpulse aus dem Umfeld des Sports und Sportmanagements mitnehmen. In Zusammenarbeit mit dem Heidelberger Studiengangsleiter Prof. Dr. Stefan Simm ermöglichten Beate Weisbarth und Valeria Eckhardt der Gruppe außerdem, die Herausforderungen für das Personal und die jungen Fußballspieler in direkten Begegnungen zu erkunden und dadurch unmittelbar zu erfahren.

Beate Weisbarth bei einem früheren Besuch in Heidelberg
Beate Weisbarth bei einem früheren Besuch in Heidelberg
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