Hochschule Fresenius
News und Presse der Hochschule Fresenius

Teilnahme am Weltkongress für Physiotherapie

12.07.2017

Forschung Gesundheit & SozialesFachbereich Gesundheit & SozialesStandort Kölnallgemeine News

Große Ehre für die Physiotherapeuten am Fachbereich Gesundheit & Soziales der Hochschule Fresenius: Dekanin Prof. Dr. Birgit Schulte-Frei und ihre beiden wissenschaftlichen Mitarbeiter Jens Gräuling und Lars Jäger durften Anfang Juli in Kapstadt ein Forschungsprojekt auf dem weltweit wichtigsten und größten Kongress für Physiotherapeuten, dem World Confederation for Physical Therapy Congress (WCPTC), vorstellen. 

Der Kongress brachte rund 2.500 Physiotherapeuten aus über 100 Ländern zusammen, die sich drei Tage lang über die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse informierten und austauschten. Aus Deutschland nahmen lediglich fünf Hochschulen teil. „Es ist ein besonderes Erlebnis, bei diesem Kongress dabei zu sein", sagte Prof. Schulte-Frei. „Hier kommen die weltweit bedeutendsten Physiotherapeuten zusammen, darunter echte Koryphäen wie Paul Hodges aus Australien und Kari Bø aus Norwegen. Und das Programm ist anspruchsvoll und anregend."

Die Vertreter der Hochschule Fresenius waren mit ihrem Projekt Teil des wissenschaftlichen Programms. Vorgestellt wurde eine am Standort Köln durchgeführte Studie über den Einfluss eines selbstständigen achtwöchigen Pilates-Reformer-Trainings auf die Aktivität der tiefen Rumpfmuskulatur sowie das Wohlbefinden und die Schmerzintensität bei Patienten mit chronischen Beschwerden im Lendenwirbelsäulenbereich.Das Thema stieß auf großes Interesse, es gab viele Nachfragen und Diskussionen mit Fachkollegen", so Prof. Schulte-Frei.

Das Besondere an diesem Forschungsprojekt: Durch dessen Integration in die Lehre der Hochschule und die Zusammenarbeit mit einem Kooperationspartner aus der physiotherapeutischen Praxis hatten mehrere Studierende die Möglichkeit, im Rahmen ihrer Bachelorarbeit an der Studie mitzuwirken und so einen direkten Einblick in die Forschungsarbeit der Hochschule Fresenius zu bekommen.

Neben zahlreichen spannenden Vorträgen und Seminaren blieb in Kapstadt auch noch ausreichend Zeit, um neue Kontakte zu knüpfen und bestehende, wie etwa zur Berner Fachhochschule, zu vertiefen. Mit vielen neuen Eindrücken und Ideen im Gepäck geht der Blick Richtung Genf, wo 2019 der nächste Weltkongress stattfinden wird. Die Hochschule Fresenius plant, auch dort mit Beiträgen vor Ort zu sein.