Hochschule Fresenius
News und Presse der Hochschule Fresenius

Hochschule Fresenius verstärkt Professorenteam

30.10.2017

Veranstaltungen & EventsBusiness SchoolMedia SchoolFachbereich Wirtschaft & MedienStandort KölnStartseiteallgemeine News

Dr. Anna Schneider, Dr. Dominic Frohn und Dr. Kai Oberländer sind zu Professoren im Fachbereich Wirtschaft & Medien am Standort Köln berufen worden. Ihre Forschungsschwerpunkte präsentierten sie in ihren Antrittsvorlesungen.

 

Köln (MeH) - Auf Antrag der Hochschule Fresenius hat das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst drei neue Professoren der Hochschule Fresenius in Köln berufen. Der Hochschulpräsident Prof. Dr. Tobias Engelsleben verlieh ihnen im Rahmen ihrer Antrittsvorlesungen die Berufungsurkunden.

Die Wirtschaftspsychologin Dr. Anna Schneider beschäftigte sich in ihrer Vorlesung mit dem Thema „Funktionalitäten des Erfolgs - Eine psychologische Exploration des Erfolgs mobiler Messengerdienste“. Mobile Messenger Apps (MMA) wie WhatsApp oder Snapchat verzeichnen weltweit steigende Nutzerzahlen. Auf der Basis von mehr als 60 qualitativen Interviews legte die Wirtschaftspsychologin dar, warum sich Verbraucher für diese Apps entscheiden und warum häufig mehr als nur eine App zur gleichen Zeit genutzt wird.

Dr. Dominic Frohn, der ebenfalls zum Professor für Wirtschaftspsychologie berufen wurde, präsentierte die Ergebnisse einer aktuellen Studie mit dem Titel Out im Office?!“, in der die Arbeitssituation von lesbischen, schwulen, bi- und transsexuellen Beschäftigten (LSBT*) in Deutschland wissenschaftlich betrachtet wurde. Erstmalig konnten damit belastbare Daten für transgeschlechtliche Beschäftigte erhoben werden. Demzufolge werden LSBT*-Beschäftigte am Arbeitsplatz nach wie vor diskriminiert. Eine offene und diversity-bewusste Unternehmenskommunikation auf Leitungsebene habe nachweisbar positive Effekte auf den Umgang mit und reduzierende Effekte auf die Diskriminierung von LSBT*-Angestellten, betonte Frohn abschließend.

Dr. Kai Oberländer wurde zum Professor für Biomechanik und Quantitative Methoden berufen und hielt seinen Vortrag zum Thema „Bestimmung der Gangstabilität mittels trendbereinigter Fluktuationsanalyse“. Darin setzte er sich mit der Problematik auseinander, dass Menschen über 65 häufig unter Stürzen leiden. Dabei stelle ein Sturz nicht nur einen gravierenden Einschnitt in das Leben der Betroffenen dar, sondern belaste zudem auch das gesamte Gesundheitswesen, führte Oberländer aus.