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Führungskräfte-Coaching in der Praxis

14.05.2018

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Düsseldorf. Der selbstständige Coach Dr. Wolfgang Walter berichtete den Studierenden von seiner Arbeit und dem Weg in die Coaching-Profession.

Die Arbeit als Coach ist für Studierende verschiedenster Studiengänge eine interessante Berufsperspektive. Wie aber sieht das Berufsfeld eines Coaches in der Praxis wirklich aus? Welche Fähigkeiten benötigen Coaches? Welcher Weg führt zu einer erfolgreichen Coaching-Karriere? Dr. Wolfgang Walter, der selbst Führungskräfte als persönlicher Coach begleitet, beantwortete diese Fragen für Studierende aller Studiengänge bei einem Gastvortrag am Düsseldorfer Standort der Hochschule Fresenius.

Coaching bei neuen Herausforderungen gefragt

Die Bandbreite der Situationen, in denen Führungskräfte mit einem Coach zusammenarbeiten, ist groß, wie Dr. Wolfgang Walter anhand von Praxisbeispielen verdeutlichte. Unterstützung und Beratung seien unter anderem bei neuen Aufgaben und Verantwortlichkeiten – die beispielsweise mit einer persönlichen Beförderung oder dem Börsengang eines Unternehmens einhergehen – gefragt.

"Die Fallbeispiele aus der Praxis waren für mich persönlich besonders spannend. Ich würde diesen Vortrag jedem empfehlen, der sich für Coaching interessiert – mich hat er in jedem Fall positiv in meiner Berufswahl bestärkt", so Svenja Reeh, Studierende des Studienganges Psychologie (B.Sc.).

Über Personalverantwortung in den Coaching-Bereich

Der beste Weg zu einer Coaching-Karriere führe, so Dr. Wolfgang Walter, über den Bereich Human Resources in einem Unternehmen. Bestmöglich sollten dort auch Führungsaufgaben übernommen werden. Anschließend könnten sich Coaching-Interessenten gut vorbereitet einer entsprechenden Ausbildung widmen. Dabei geht es beispielsweise um für das Coaching relevante Methoden, wie verschiedene Fragetechniken oder die sogenannte Change History, mit Hilfe derer negative Erlebnissen neu bewertet werden sollen.

Empathie und Selbstreflexion für Coaches entscheidend

Um als Coach erfolgreich zu sein, seien Empathie und Selbstreflexion entscheidende Fähigkeiten, erläuterte Dr. Wolfgang Walter. Diese müsse jeder Coach für seine Arbeit mitbringen, um sich bestmöglich auf die Situation der Klienten einstellen zu können.

Zum Abschluss des Gastvortrages wurden auch die kritischen Seiten des Coachings beleuchtet und eine Abgrenzung zum Berufsfeld der Psychotherapie – für die eine staatlich anerkannte Ausbildung im Anschluss an ein Psychologie-Studium absolviert werden muss – erläutert.

(tm/ jm)