Projekte

Die Studierenden der Therapiestudiengänge setzen im Laufe ihres Studiums zahlreiche Projekte um, bei denen sie Gelerntes praktisch anwenden und vertiefen können. Zusätzlich enstehen während der Semester interessante Forschungsprojekte der Dozenten.

Nachfolgend stellen wir Ihnen eine Auswahl vor:

Projekt: Aphasie-Selbsthilfegruppe

Die Selbsthilfegruppe für Menschen mit Sprach- und Sprechstörungen wurde von Studierenden der Logopädie der Hochschule Fresenius in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Norina Lauer, Studiendekanin für Logopädie, und Bruni Zeuner, Leiterin der Logopädischen Lehrpraxis, ins Leben gerufen.

Am 22.06.2010 fand das erste Treffen der Selbsthilfegruppe statt.
17 Betroffene und Angehörige kamen und begannen einen regen Austausch. Seitdem treffen wir uns regelmäßig einmal im Monat. Im Mittelpunkt der Treffen stehen die Wünsche und Ziele der Betroffenen und Angehörigen, bei deren Umsetzung die Studierenden der Hochschule die Gruppe unterstützen.

Erfahren Sie mehr über die Aphasie-Selbsthilfegruppe in Idstein

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Projekt: Myolino - www.myolino.de

Zehn Studierende des Studiengangs Logopädie an der Hochschule Fresenius in Hamburg haben eine Website für Kinder und Jugendliche mit Myofunktioneller Störung entwickelt.
Eine Myofunktionelle Störung im Gesichtsbereich ist durch ein Muskelungleichgewicht vor allem der Zungen- und Lippenmuskulatur, aber auch weiterer Gesichtsmuskulatur gekennzeichnet.

Die Website www.myolino.de informiert sowohl für Kinder als auch für Erwachsene passend aufbereitet darüber, wie eine Myofunktionelle Störung definiert wird und liefert zugleich viele hilfreiche Texte, Spiele und anschauliche Videos als kostenloses Übungsmaterial für die logopädische Behandlung. Das Projekt ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie das Medium Internet sinnvoll in die logopädische Therapie einbezogen werden kann. Weitere Online-Inhalte sind in Planung, damit sich die großen und kleinen Besucher regelmäßig über neue Informationen und Trainingsmaterialien freuen können.

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Projekt: Selbsthilfegruppenarbeit bei Aphasie zur Steigerung der Lebensqualität und Kompetenz (shalk)

Das dreijährige Forschungsvorhaben startete im Februar 2016 und setzt am Konzept der Selbsthilfegruppe an. Dabei sollen Betroffene durch eine auf die Anforderungen von Menschen mit Aphasie zugeschnittene Schulung dazu befähigt werden, mehr Verantwortung, z.B. in Form der Leitungsfunktion, in Selbsthilfegruppen zu übernehmen.

Erfahren Sie mehr über das Forschungsprojekt shalk

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Studie: Multizentrische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit von intensiver Sprachtherapie

Zwei Professorinnen der Hochschule Fresenius haben sich in Zusammenarbeit mit Forschern des Universitätsklinikums Münster, der Charité Berlin, und des Klinikums München-Bogenhausen erfolgreich um Projektmittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) für eine multizentrische Studie zur Überprüfung der Wirksamkeit von intensiver Sprachtherapie beworben. Im Rahmen der Fördermaßnahme „Studien und Empirische Analysen in der Versorgungsforschung“, Modul 4: „Interventionelle Studien zum Versorgungsgeschehen“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) wurde der Forschungsantrag “From Controlled Experimental Trial to Everyday Communication: How effective is intensive aphasia therapy under routine clinical conditions?” (FCET2EC) zur Förderung ausgewählt. Als Antragsteller fungierten Baumgärtner, Breitenstein, Flöel, †Springer, Ziegler & Grewe.

Annette Baumgärtner, Professorin für Logopädie mit dem Schwerpunkt Neurogene Sprach- und Sprechstörungen am Standort Hamburg, hat das Projekt als Erstantragstellerin federführend entwickelt. Professor Dr. Tanja Grewe, Stellvertretende Studiendekanin Logopädie am Standort Idstein, ebenfalls mit dem Schwerpunkt neurogener Sprach- und Sprechstörungen, ist Mitantragstellerin und Herausgeberin des speziell für die Studie entwickelten Therapiemanuals.

Die Antragstellung wurde durch die Gesellschaft für Aphasieforschung und -behandlung (GAB), der Professor Baumgärtner und Professor Grewe angehören, initiiert. Durch die finanzielle Unterstützung der GAB war es einer speziell zum Zweck einer Antragstellung gebildeten Arbeitsgruppe möglich, sich regelmäßig zu treffen, um das Studiendesign und die Logistik dieses multizentrischen Projekts zu planen. Deutschlandweit nehmen 14 ambulante und (teil-)stationäre Rehabilitationseinrichtungen teil. Das Ziel der Studie ist es, zu überprüfen, ob intensive Sprachtherapie über (mindestens) drei Wochen bei Patienten, die vor mehr als sechs Monaten einen Schlaganfall erlitten und infolge dessen eine Sprachstörung haben, zur Verbesserung der alltäglichen Kommunikationsfähigkeit führt.

Hier erfahren Sie mehr über die Studie


Prof. Annette Baumgärtner PhD

Prof. Dr. Tanja Grewe

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