Projekt ANKOM

ANKOM-Projekt - Unterstützende Maßnahmen für lebenslanges Lernen

Die BMBF-Initiative „ANKOM – Übergänge von der beruflichen in die hochschulische Bildung“ verfolgt das Ziel, Maßnahmen zu entwickeln und zu implementieren, um beruflich Qualifizierten den Übergang in ein Hochschulstudium zu erleichtern. Einen Überblick über die Initiative und die geförderten Projekte finden Sie hier.

Das ANKOM-Projekt der Hochschule Fresenius

Im Rahmen der ANKOM-Initiative wird an der Hochschule Fresenius das Projekt „Unterstützende Maßnahmen für lebenslanges Lernen im Sektor Chemie“ im Zeitraum von 2011-2014 gefördert. Das Projekt verfolgt dabei zwei wesentliche Ziele:

  • Verbesserung der Studierbarkeit für Berufstätige und/oder Menschen mit Familie durch förderliche Maßnahmen
  • Dokumentation und Verbreitung bisheriger und in der Projektzeit gemachter Erfahrungen bei diesem Übergang im Sinn von „guter Praxis“ in den Sektor Chemie hinein

Einen Überblick über die in diesem Projekt entwickelten und implementierten Maßnahmen ist in der folgenden Abbildung dargestellt:

Nach oben

Informationsangebot

Für Studieninteressierte mit beruflicher Aus- oder Fortbildung (z.B. Chemisch-technischer oder Biologisch-technischer Assistent, Chemie- oder Biologielaborant, Chemie- oder Bio-Techniker), die sich für den Einstieg in ein Studium interessieren, wurde eine Liste mit häufig gestellten Fragen zusammengestellt. Diese Liste können Sie hier einsehen.

Weitere Informationen zu den Zulassungsvoraussetzungen für die einzelnen Studiengänge finden Sie auf den Webseiten der Studiengänge:

Nach oben

Anrechnungsverfahren

Für beruflich Qualifizierte besteht die Möglichkeit, durch ein individuelles oder pauschales Anrechnungsverfahren (je nach Vorbildung und Studiengang) in ein höheres Semester des Studiengangs einzusteigen.

Nähere Informationen zum Quereinstieg finden Sie auf den Webseiten der einzelnen Studiengänge:

Nach oben

E-Learning-Infrastruktur

Berufstätige Studierende benötigen einen zeit- und ortsunabhängigen Zugang zu den Lerninhalten und zu den Vorlesungen. Hier wurden unterschiedliche E-Learning-Angebote geschaffen.

Im Projekt wurde die technische Infrastruktur für das E-Learning bereitgestellt, die eine effiziente und effektive Organisation der Lehre seitens der Dozenten erlaubt. Einen Überblick über diese Infrastruktur ist in der folgenden Abbildung zu sehen:

Technische Realisierung

Die zu vermittelnden Inhalte werden mit unterschiedlichen Mitteln (Lecture Recorder im Hörsaal, Screenrecording im Büro, Videos im Praktikum) aufgezeichnet. Anschließend werden sie auf einen Medienserver hochgeladen und dort weiterverarbeitet. Den Studierenden werden die Inhalte über die Lernplattform ILIAS zur Verfügung gestellt.

Nach oben

Übergang

Um den Einstieg in das Studium zu erleichtern, wurde ein speziell für die Zielgruppe zugeschnittener Mathematik-Brückenkurs entwickelt. In diesem Kurs werden vor allem die „handwerklichen Grundfertigkeiten“ der Mathematik wieder aufgefrischt, die als Basis für ein naturwissenschaftliches Studium erforderlich sind.

Nach oben

Organisation

Für berufstätige Studierende ist es oft nicht möglich, alle Vorlesungen persönlich zu besuchen. Daher ist die Vor- und Nachbereitung von Vorlesungen unabdingbar.

Hierzu werden einzelne Vorlesungen mit einem Lecture Recorder live aufgezeichnet und den Studierenden im Anschluss an die Veranstaltung zur Verfügung gestellt.

Als weitere unterstützende Maßnahme werden einige Vorlesungen im Vorfeld als vertonte Screencasts aufgezeichnet und den Studierenden ebenfalls zur Vor- und Nachbereitung zur Verfügung gestellt. Nähere Informationen zu diesem Konzept finden Sie hier.

Nach oben

Motivation

Eine weitere Herausforderung ist die Motivation von Studierenden zur aktiven Erarbeitung der Lerninhalte im Selbststudium. Hier wurde erfolgreich das Konzept spielbasierten Lernens (Gamification) in der Physikalischen Chemie eingesetzt. Dieses Konzept wurde von der Hochschule Fresenius 2013 mit dem ILIAS-E-Learning-Award bedacht.

Nach oben

Ansprechpartner

Prof. Dr. Thorsten Daubenfeld

Projektleitung
Telefon 06126-93 52 44
E-Mail daubenfeld@hs-fresenius.de

Dr. Dietmar Zenker

Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Telefon 06126-93 52 296
E-Mail dietmar.zenker@hs-fresenius.de