- Zertifikatslehrgänge an der Hochschule Fresenius
- General Management Programm
- Open Trainee Programm
- Alternative Versorgungsformen und Selektivvertragsgestaltung
- Führung und Management
- Grundlagen der Medizin
- Kostenmanagement, Businessplangestaltung und Medizincontrolling
- Prozessmanagement und Organisationsentwicklung
- Qualitätsmanagement
- Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen
- Rechtliche Aspekte
Osteopathie (B.Sc.)

- Regelstudienzeit:
- 8 Semester
- Studienbeginn:
- September
- Abschluss:
- Bachelor of Science
- Sprache:
- Deutsch
- Credits:
- 240 ECTS
- Gebühren:
- 536 Euro / Monat
- Akkreditierung:
- AHPGS
Osteopathie studieren – einmalig in Deutschland
Sie möchten
- wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig praxisorientiert ausgebildet werden?
- beim Marktführer in der akademischen Therapeutenausbildung lernen?
- sich mit einem Bachelor-Abschluss beste Berufschancen in einem noch jungen Berufsbild der Osteopathie sichern?
Dann bewerben Sie sich jetzt für den in Deutschland bisher einmaligen, grundständigen Studiengang Osteopathie (B.Sc.) an der Hochschule Fresenius!
Kurzprofil des Studiengangs

Als bisher einzige Hochschule in Deutschland bietet die Hochschule Fresenius das grundständige Studium Osteopathie (Bachelor of Science) an. Mit einer Hochschulzugangsberechtigung (Fachhochschulreife oder Abitur) bietet sich Ihnen die bisher einmalige Chance, in acht Semestern einen nach den Bologna-Kriterien international anerkannten akademischen Bachelor-Abschluss in Osteopathie zu erreichen.
Das achtsemestrige Studium in Kombination mit einer bestandenen Prüfung zum Heilpraktiker oder einem erfolgreichen Medizinstudium befähigt Sie zur eigenverantwortlichen Arbeit als Osteopath. Durch die wissenschaftlich und zugleich praxisorientierte Ausbildung besitzen Sie die notwendigen Kenntnisse, um Befunde zu erheben und zu interpretieren, Therapiepläne zu erstellen und osteopathisch zu behandeln. Gleichzeitig können Sie wissenschaftlich und evidenzbasiert arbeiten und die Forschung einer noch jungen Disziplin vorantreiben.
Studiengangsinhalte

In den ersten beiden Semestern des Osteopathie-Studiums (Bachelor of Science) lernen die Studierenden wichtige osteopathische Grundlagen kennen. Gleichzeitig bilden die Themen Anatomie, Physiologie, Biologie, Wahrnehmung, wissenschaftliches Arbeiten, Clinical Reasoning, Psychologie und Gesprächsführung wichtige inhaltliche Schwerpunkte.
Die Untersuchung des Körpers durch Ertasten (Palpation) ist eine der ältesten Diagnoseverfahren. Grundlagen der Palpation, Behandlungstechniken und die Möglichkeiten osteopathischer Tests werden daher ab dem ersten Semester ausführlich behandelt.
Im weiteren Verlauf des Studiums sind die Symptome und Aktivität des Gewebes, die Zusammenhänge von innerer und äußerer Befindlichkeit, die palpatorische Integration und Gesundheitswissenschaften inhaltliche Schwerpunkte.
Das sechste Semester ist ein Praxissemester, bei dem die Studierenden ihre erworbenen Kenntnisse im Berufsfeld anwenden. Die Hochschule Fresenius arbeitet hier mit verschiedenen Kooperationspartnern zusammen.
Die beiden letzten Semester befassen sich mit dem therapeutischen Prozess und vertiefen unter anderem die Themen Pathophysiologie und die Integration von allen gelernten theoretischen und praktischen osteopathischen Techniken. Gleichzeitig zeigen sie die Rahmenbedingungen des beruflichen Handelns von Osteopathen auf und vertiefen die medizinischen Themen, die für die Vorbereitung auf die notwendige Heilpraktikerprüfung wesentlich sind. Weil die Osteopathie in Deutschland als Heilkunde gilt und nur von Heilpraktikern oder Ärzten selbstständig ausgeübt werden darf, bereitet das Studium gleichzeitig auf die externe Heilpraktikerprüfung vor.
Das achte Semester besteht aus der Bachelorabschlussphase, der Bachelor-Arbeit und einem begleitendem Kolloquium.
Schwerpunkte
- Anatomie
- Physiologie
- Biochemie
- Osteopathische Prinzipien, osteopathische Befundung (Parietal, Viszeral und Craniosakral)
- Dysfunktionen und Anpassungen
- Sozialkommunikative Kompetenz
- Palpation in der Untersuchung und Behandlung
- Gesundheitswesen, Gesundheitswissenschaft, Gesundheitsökonomie
- Symptome und Aktivität des Gewebes, Kontra-Indikationen
- Wechselwirkungen im therapeutischen Prozess
- Vertiefende Physiologie, Patho-Physiologie in der Neurologie, Orthopäde, Urogenitaltrakt, Innere Medizin, Pädiatrie, Psychiatrie und Differentialdiagnostik
- Wissenschaftliche Methodenkompetenz
Was ist Osteopathie?

Osteopathie ist eine eigenständige Therapieform, die den Körper des Menschen in seiner Gesamtheit betrachtet und behandelt. Die Osteopathie geht davon aus, dass der Körper eine Funktionseinheit bildet, die durch das Gefäß- und Nervensystem versorgt wird.
Körperliche Einschränkungen und Spannungen sind daher als Störung der Versorgung des Körpers einzuordnen.
Osteopathen spüren zu viel und zu wenig Spannung sowie die Zunahme und den Verlust geweblicher Aktivität und Elastizität auf, die sie mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken behandeln. Osteopathie als angewandte Humanwissenschaft ist also ein Diagnose- und Behandlungsverfahren, um die Fähigkeit zur Selbstregulation zu unterstützen. Dies geschieht mit dem Ziel, körperzentriert und auf das leibliche Erleben ausgerichtet, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.
Die Osteopathie, die ausschließlich mit den Händen praktiziert wird, verzichtet auf Medikamente und chirurgische Eingriffe. Stattdessen hilft die Osteopathie, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren und zu fördern, sodass der Körper wieder gesund werden kann.
Zweck einer Osteopathiebehandlung ist nicht die Bekämpfung einer Krankheit oder eines Symptoms. Ziel ist es vielmehr, die Funktionsstörungen und Blockaden zu lösen, die eine Krankheit herbeigeführt, begünstigt oder aufrechterhält.
Aus osteopathischer Sicht gehen Krankheiten meist Funktionsstörungen voraus. Wenn eine Funktionsstörung nicht rechtzeitig behoben wird, kann es zu einem Schaden an der Struktur führen, wodurch eine Krankheit ausbricht. Da die Osteopathie Funktionsstörungen löst, behandelt sie vorbeugend. Die Osteopathie ist hiermit eine präventive Medizin.
Bei einer ausführlichen Anamnese durch den Osteopathen wird die Krankheitsgeschichte erfragt; anschließend ertastet der Osteopath das Gewebe des menschlichen Körpers mit seinen Händen Schicht für Schicht ab. Bewegungseinschränkungen und Spannungen können so erkannt und mit speziell für die Osteopathie entwickelten Techniken diagnostiziert und behandelt werden.
Anwendungsgebiete der Osteopathie
Die Osteopathie kann bei zahlreichen Funktionsstörungen helfen – eigenständig oder als eine die Schulmedizin sinnvoll ergänzende Form der Therapie, die immer ganzheitlich arbeitet:
- im Bereich des Bewegungsapparates (z.B. bei Gelenkproblemen, Hexenschuss, Schleudertrauma, Verstauchung etc.)
- im Internistischen Bereich (z.B. bei Verdauungsstörungen, Sodbrennen, funktionellen Herzbeschwerden etc.)
- im Hals-Nasen-Ohren-Bereich (z.B. bei Kopfschmerzen, Migräne, Kiefergelenksproblematik)
- im urogenitalen Bereich (z.B. bei Menstruationsbeschwerden, der Geburtsvor- und nachbereitung, klimakterischen Beschwerden)
- in der Kinderheilkunde (z.B. bei geburtsbedingten Schädel- und Gesichtsverformungen, Schiefhals, Hüftdysplasie, Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom (ADS))
- bei Hauterkrankungen (z.B. Neurodermitis, Gürtelrose)
Die Osteopathie sieht den menschlichen Körper immer als untrennbare Einheit. Erst das Zusammenspiel der einzelnen Strukturen ermöglichen es dem Organismus, als Ganzes zu funktionieren: Deswegen behandeln Osteopathen bei oben genannten Dysfunktionen nicht nur lokal, sondern beziehen auch die in Zusammenhang stehenden Gewebestrukturen ein.
Warum Osteopathie studieren?
Erstes grundständiges Studium Osteopathie in Deutschland
Seit Ende der 90er Jahre bildet die Hochschule Fresenius Physiotherapeuten, Ergotherapeuten und Logopäden in akademischen Bachelorstudiengängen aus. Sie war damit die erste Hochschule in Deutschland, die diesen Schritt zur Professionalisierung und damit zur langfristigen hochwertigen Patientenversorgung gegangen ist.
Die Einführung eines Bachelor-of-Science-Studiengangs für Osteopathie im Jahr 2011 ist eine weitere wichtige Etappe.
Mit der Akademisierung der Osteopathie als eigenständige Fachdisziplin ist gewährleistet, dass sie in einen kontinuierlichen und wissenschaftlichen Forschungsprozess eingebunden ist. So gelingt die Sicherstellung von Qualitätsstandards, die im Rahmen eines integrierten Versorgungsansatzes den Patienten zugutekommt.
Absolventen des Studiums Osteopathie sichern sich einen international anerkannten Abschluss, der durch fachübergreifende und interdisziplinäre Inhalte überzeugt.
Kooperationspartner für den Studiengang ist der Verband der Osteopathen Deutschland e.V.. Eines seiner Ziele ist die Anerkennung des Osteopathen als eigenständiges Berufsbild. Denn in Deutschland sind weder der Beruf des Osteopathen noch dessen Ausbildung staatlich geregelt (Ausnahme Hessen).
Berufsperspektiven
Mit dem Abschluss des Studiums Osteopathie an der Hochschule Fresenius stehen Ihnen vielfältige Berufschancen auf einem wachsenden Markt offen. Seit den 90er Jahren setzen immer mehr Patienten in Deutschland auf die ganzheitliche Therapieform der Osteopathie. In den nächsten Jahren und Jahrzehnten ist daher mit einem steigenden Bedarf an osteopathisch tätigen Therapeuten, insbesondere akademisch ausgebildeten Therapeuten, zu rechnen.
Mit dem Bachelor-Abschluss Osteopathie sind Sie den Anforderungen des Arbeitsmarktes gewachsen und erhöhen Ihre Berufschancen und Karriereaussichten deutlich.
Das Studium in Verbindung mit einer erfolgreichen Heilpraktikerprüfung oder einem Medizinstudium befähigt Sie zu eigenverantwortlichem beruflichem Handeln in Praxen, Krankenhäusern oder neueren Kooperationen integrierter Patientenversorgung.
Ihre Vorteile an der Hochschule Fresenius
- Berufszulassung, Heilpraktikerprüfungsvorbereitung und Bachelorabschluss in acht Semestern
- Praxisnahe Lehre durch erfahrene Berufspraktiker
- Fundierte wissenschaftliche Ausbildung
- Einbeziehung der Forschungsprojekte in die Lehre
- Kleine Gruppen und persönliche Anbindung
- International anerkannter akademischer Abschluss
- Teilnehmerzentriertes Denken und Handeln
- Inhaltlich differenzierte Lehrmethoden
- Vorlesungen und Vorträge (international) anerkannter Wissenschaftler, Professoren und Fachtherapeuten
- Fachbereichsübergreifende Lehrangebote
- Internationale Perspektiven durch Auslandspraktika und Forschung im Ausland
- Größtenteils kostenfreie Sprachkurse zur Vorbereitung auf einen möglichen Auslandsaufenthalt
- Netzwerk an Kooperationspartnern (für Praktika)
- Qualitative Vorbereitung für einen erfolgreichen Abschluss
Zugangsvoraussetzungen
Unsere Bachelor-Studiengänge setzen in der Regel die Fachhochschulreife (Abitur) voraus. Folgende Zugangsvoraussetzungen müssen für das Studium Osteopathie erfüllt werden:
- Hochschulzugangsberechtigung
- Ärztliches Attest mit Bestätigung der Eignung für den Beruf
- Nachweis über ein 100-stündiges Praktikum im Bereich der Pflege
- Bestehen des hochschulinternen Auswahlverfahrens
*Für die abzulegende Heilpraktikerprüfung ist derzeit ein Mindestalter von 25 Jahren erforderlich.
Nach Einreichung Ihrer Bewerbungsunterlagen laden wir Sie gerne zu unserem Auswahlverfahren, einem Eignungstest, ein.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie eine Fachgebundene Hochschulreife oder Fachhochschulreife erworben haben, in Ihrem Zeugnis jedoch nicht das Bundesland Hessen aufgeführt ist. Unter der Rufnummer 06126 9352-0 hilft Ihnen unser Hochschulsekretariat gern weiter.
Bewerbungsverfahren
Eine Bewerbung ist jederzeit möglich
Um sich bei uns für ein Studium zu bewerben, ist es notwendig, dass Sie den Bewerbungsbogen vollständig ausfüllen. Den Bewerbungsbogen können Sie hier direkt im PDF Format herunterladen, ausfüllen, ausdrucken, unterschreiben und uns über den Postweg zurücksenden. Liegt Ihnen Ihr Abschlusszeugnis noch nicht vor, bewerben Sie sich einfach mit den letzten beiden Halbjahreszeugnissen und reichen Ihre Hochschulzugangsberechtigung umgehend nach Erhalt als amtlich beglaubigte Kopie nach.
Zusätzlich zum Bewerbungsbogen sind noch weitere Bewerbungsunterlagen erforderlich. Die nachfolgende Checkliste hilft Ihnen bei der Zusammenstellung der benötigten Unterlagen:
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an:
Hochschule Fresenius
Zentrale Bewerberadministration
Limburger Str. 2
65510 Idstein
Online-Bewerbung
In unserem Online-Bewerbungsportal können Sie uns Ihre Adressdaten hinterlassen. Aus rechtlichen Gründen muss der Bewerbungsbogen handschriftlich unterschrieben an uns gesendet werden.
Bei Fragen zu Ihrer Bewerbung können Sie sich jederzeit an die Studienberatung wenden.
Nach Prüfung der Bewerbungsunterlagen werden Sie zu einem Aufnahmetag eingeladen!
Gebühren und Finanzierungsmöglichkeiten
Die Hochschule Fresenius ist eine Hochschule in freier Trägerschaft, deren Studiengänge staatlich anerkannt, aber nicht staatlich refinanziert werden. Aus diesem Grund werden für das Studium Gebühren erhoben.
- Studiengebühren: 536 € monatlich
- Anmeldegebühr: 200 € einmalig
(Änderungen und Irrtümer vorbehalten)
Wir legen großen Wert darauf, dass jedem Interessierten der Zugang zum Studium ermöglicht wird. Daher haben wir für Sie nachfolgend Beispiele für Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten aufgeführt.
Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten
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