Internationale Vernetzung

Die Welt ist ein Buch. Wer nie reist, sieht nur eine Seite davon.  (Aurelius Augustinus 354-430)

Wenn unsere Studierenden von einem Auslandsaufenthalt zurückkehren, stellen wir regelmäßig fest: Sie sind (zum Glück) noch dieselben, aber (zum Glück) nicht mehr die Gleichen!
Das motiviert uns immer wieder, am Ausbau unseres seit 1993 systematisch aufgebauten internationalen Netzwerks zu arbeiten. Unsere Begeisterung für die Kooperation mit Firmen, Forschungsinstituten, Kliniken und Hochschulen soll unsere Studierenden anstecken.

Warum ist uns internationale Zusammenarbeit so wichtig?

  • Ein Auslandsaufenthalt von drei und mehr Monaten, die im Rahmen von ERASMUS als Mindestzeit gelten, ist ein wirkliches "dépaysement" - ein echter kultureller und sprachlicher Tapetenwechsel für unsere Studierenden, der zu ihrer Persönlichkeitsentwicklung beiträgt.
  • Im sogenannten Arbeitsmarkt trägt eine Zeit im Ausland entscheidend zur Profilierung unserer Absolventinnen und Absolventen bei. Er ist ein wichtiges Element für jede Bewerbung - im EU-Englisch: "an asset for employability".
  • Die Fachkulturen unserer Studienfächer sind durchweg international und nicht national geprägt. Wer sich kulturell und sprachlich darin bewegen kann, hat Vorteile in der täglichen Arbeit.


Die Hochschule Fresenius bietet je nach Studiengang und Studienfortschritt unterschiedliche Formen von Sprachenlernen und von Mobilität über die Grenzen hinweg an.

Wussten Sie das? Zwei der drei Gründer der großen amerikanischen Firma Mallinckrodt haben 1864/65 bei Fresenius studiert!

Tourists don't know where they've been, travellers don't know where they're going. (Paul Theroux, *1941)

Das sagen unsere Alumni:

"Für mich war das Auslandspraktikum ein großer Schritt hin zur Unabhängigkeit." (Gerlinde Brodnik, Absolventin Chemie, 2002)

"Jeder, der die Möglichkeit hat, zumindest ein Semester im Ausland zu verbringen, sollte dies unbedingt wahrnehmen!" (Oliver Sauer, Student Angewandte Chemie, 2013)

"…ich freue mich über die Erfahrungen, die ich in Übersee sammeln konnte. Würde ich es wieder tun? Mit Sicherheit ja!" (Helena Razlaf, Studentin Ergotherapie, 2013)

Unser Netzwerk bleibt auch dadurch lebendig, dass wir mit Kolleginnen und Kollegen aus Hochschulen, Firmen, Kliniken und Forschungsinstituten gemeinsam EU-Projekte einwerben und bearbeiten. Hier sind zwei Beispiele:

CITIES (Chemistry and Industry for Teachers in European Schools)

Das in 2009 abgeschlossene Projekt beschäftigt sich mit der Ausarbeitung von Fortbildungsmodulen für Lehrer der Sekundarstufe. Die vier Module stellen die Zukunftstrends des Chemiesektors und der verwandten Gebiete dar, berücksichtigen die aktuellen Entwicklungen des Arbeitsmarktes und vermitteln ein klares Bild von EU Richtlinien und neuen Studienabschlüssen. Mit CITIES wird ein Lehrerfortbildungsprogramm in fünf verschiedenen Sprachen entstehen mit dem ein "Euro-teacher label" angestrebt wird.

FACE (Forum for Advanced Chemical Education)

Erstes transnationales Netzwerk über alternierende Qualifizierungsformen im Sektor Chemie; Sammlung und Bewertung von Informationen für alle Ebenen chemischer Bildungsangebote; Dokumentation von good practice examples; Weißbuch mit Empfehlungen für die Bildungspolitik. Das Projekt wurde in 2005 abgeschlossen. Weitere Informationen finden Sie hier: http://face.hs-fresenius.de.

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