Forschungsprojekt Per-Pedes-Routing

Den Barrieren auf der Spur – Smarte Lösungen für eine einfachere Zielerreichung bei Fußwegen

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Im Rahmen des durch das Bundeministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) geförderten Forschungsprojektes „Per-Pedes-Routing“ untersucht ein Forschungsteam der Hochschule Fresenius unter der Leitung von Prof. Dr. Christian T. Haas die Erfassung von Fußwegbarrieren unter Einsatz innovativer Smartphone Technologien.

Mobilität ist ein Wesensmerkmal von Lebensqualität, Eigenständigkeit und Gesunderhaltung. Folglich kommt der Aufrechterhaltung der Mobilität – insbesondere der „Zu-Fuß-Mobilität“ eine immense soziale, gesundheitsbezogene und auch ökonomische Bedeutung zu. Eine erhebliche Einschränkung in der Zu-Fuß-Mobilität kann aus Fußwegbarrieren resultieren. Aktuell liegen in Deutschland jedoch nur sehr lückenhafte Informationen über Barrieren auf Fußwegen vor und auch kein geeignetes Routing (Navigation), das an die individuelle Leistungsfähigkeit der jeweiligen Person angepasst ist. Das Projekt Per-Pedes-Routing setzt Smartphone basierte Technologien ein, die über einen Crowd-Sourcing Ansatz dazu beitragen sollen, detaillierte und umfangreiche Informationen über alltagsrelevante Fußwegbarrieren zu erhalten. Aus den erhobenen Daten wird schließlich eine Routenempfehlung mit minimierten Fußwegbarrieren generiert.

Der Start der Datenerhebung ist für April vorgesehen. Innerhalb der nächsten 20 Monate sollen zunächst im Raum Wiesbaden systematisch Fußwegbarrieren identifiziert und ein darauf aufbauendes Routing System entwickelt werden. Die technische Basis bilden dabei Smartphones, über deren Beschleunigungssensoren Barrieren identifiziert werden sollen. Proaktive Barriere-Meldungen werden über eine kostenfreie Hotline bei einem entsprechend ausgestatteten Call-Center entgegengenommen. Langfristig soll über diesen Ansatz sichergestellt werden, dass überall in Deutschland Barrieren identifiziert und gemeldet werden können. Aktiv am Forschungsprojekt teilnehmen können Personen die zwischen 60 und 80 Jahren alt sind,  in Wiesbaden wohnen und häufig zu Fuß unterwegs sind. Alle Untersuchungsteilnehmer werden (kostenfrei) mit neuen Smartphones ausgestattet und erhalten ausführliche Schulungen zum Umgang.

Für weitere Informationen zum Projekt oder bei Teilnahmeinteresse wenden Sie sich bitte an Frau Fritzi Wieland oder Herrn Christoph Dietz unter nachfolgenden Email Adressen oder Telefonnummer.

Email: fritzi.wieland@hs-fresenius.de oder christoph.dietz@hs-fresenius.de
Telefon: 069 870035-330