Historie

1848 von Carl Remigius Fresenius als "Chemisches Laboratorium Fresenius" (mit Un-terrichtsabteilung) gegründet, beschäftigte sich das Laboratorium mit Dienstleistungen und Forschung im Bereich Analytik. Von Beginn an bildete es Fachkräfte mit prakti-schem Ansatz aus, die ab 1930 den Abschluss „Chemotechniker“ erhielten. 1962 wurde aus dem Chemischen Laboratorium die Chemieschule Fresenius gemeinnützige GmbH (Chemieschule Fresenius Wiesbaden, cfw) heraus gegründet. Durch das Hessische Kultusministerium erfolgte 1965 die Anerkennung der Ingenieurabteilung der cfw als Ingenieursschule, welche 1971 die staatliche Anerkennung als Fachhochschule in privater Trägerschaft erlangte. Sie ist eine der ältesten privaten Hochschulen in Deutschland. Im Jahre 1993 wurde die Chemieschule Fresenius Wiesbaden in Fresenius Akademie gemeinnützige GmbH umbenannt, die ab 1998 Europa Fach-hochschule Fresenius (EFF) gemeinnützige GmbH hieß und seit 2008 den Namen Hochschule Fresenius gemeinnützige GmbH trägt.

Wie die nachfolgende Aufzählung verdeutlicht, hat das Haus in seiner 167-jährigen Geschichte von Beginn an zahlreiche Bildungsinnovationen eingeführt, die als Meilen-steine in der historischen Entwicklung der Hochschule Fresenius gelten können:

    1884

  • Aufbau einer bakteriologischen Abteilung unter der Beteiligung von Ferdinand Hüppe aus dem Labor von Robert Koch

    1908

  • Frauen werden erstmalig in die Ausbildung aufgenommen

    1931

  • Staatliche Anerkennung der Ausbildung zum Chemotechniker

    1962

  • Nach den „Ludwigshafener Empfehlungen“ entsteht aus der auf fünf Semester     verlängerten Chemotechniker-Ausbildung eine Ingenieurschule, die 1965 staatlich anerkannt wird

    1971

  • Die Ingenieurschule wird zu einer Fachhochschule mit dem Studiengang Chemie-Ingenieurwesen weiterentwickelt

    1983

  • Beginn der Kooperation mit der California State University Long Beach, USA, an der bis 2005 etwa 110 Chemiestudierende ein Auslandssemester verbringen

    1989

  • Beginn des Aufbaus eines Netzes von Partnerfirmen und Partnerhochschulen im Ausland

    1992

  • Die Fachhochschule Fresenius gründet die Fortbildungseinrichtung „Fresenius Akademie“ mit Sitz in Dortmund

    1995

  • Umzug der Fachhochschule Fresenius von Wiesbaden nach Idstein

    1996

  • Erstmals wird ein internationaler Abschluss – „Diplom-Ingenieur (FH), European/International Studies“ – angeboten

    1997

  • Übernahme der Fresenius Akademie Gesundheit mit den Berufsfachschulen Physiotherapie, Ergotherapie und Übernahme der Berufsfachschule für Logopädie in Darmstadt vom Unternehmensverbund „DIE SCHULE“

    1998

  • Errichtung des Fachbereichs Wirtschaft & Medien
  • Einführung des Studiengangs „Betriebswirtschaftslehre“ mit den Fachrichtungen Gesundheitsökonomie, Umweltökonomie, Medienwirtschaft und Interkulturelles Management
  • Errichtung des Fachbereichs Gesundheit und Beginn des Studiengangs "Phy-siotherapie (Bachelor)" in Kooperation mit der Hogeschool Utrecht (NL)

    1999

  • Beginn des Studiengangs „Diplom-Ergotherapie (FH)“ im Fachbereich Gesundheit

    2000

  • Beginn des Bachelor-Studiengangs „Logopädie“ im Fachbereich Gesundheit
  • Beginn der Zusammenarbeit mit der „Höheren Bundes-Lehr- und Versuchsanstalt für chemische Industrie“ (HBLVA) in der Rosensteingasse in Wien

    2003

  • Gründung eines Standorts in Köln mit dem Fachbereich Wirtschaft & Medien

    2004

  • Gründung des Studienzentrums Zwickau mit den Fachbereichen Chemie & Biologie und Gesundheit
  • Gründung von zwei An-Instituten: 1. für Analytik, 2. für Medien Management

    2005

  • Einführung der Bachelor-Studiengänge „Business Administration“, „Business Law“, „Health Care Business Management“, „Business Psychology" und „Media Management" an der Hochschule Fresenius in Köln
  • Beginn der berufsbegleitenden Quereinstiegs-Studiengänge in der Diplom-Ergotherapie, der Physiotherapie sowie der Logopädie

    2006

  • Gründung des An-Instituts für Gesundheitswirtschaft (gewi)
  • Beginn der Bachelor-Studiengänge „Business Administration", „Health Care Business Management" und „Business Psychology" im Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius in Idstein
  • Einführung des Studienangebots „Mediendesign", „TV-Producing", „PR- und Kommunikationsmanagement" sowie „Medien-, Sport- und Eventmanagement" in Köln in Kooperation mit der Hochschule Mittweida (FH)

    2007

  • Beginn des Bachelor-Studiengangs „Media Management" und des Master-Studiengangs „International Pharmacoeconomics & Health Economics" im Fachbereich Wirtschaft & Medien an der Hochschule Fresenius Idstein

    2008

  • Eröffnung des Hamburger und Münchener Standortes, Fachbereich Wirtschaft & Medien
  • Eröffnung des Fachbereichs Gesundheit in Hamburg und Einführung des Bachelor-Studiegangs „Logopädie"
  • Umbenennung in „Hochschule Fresenius – University of Applied Sciences"
  • Einführung der Studienangebote „Therapiewissenschaft (Master)", „Business Law (Bachelor)", „Wirtschaftschemie (Bachelor)" und „Angewandte Chemie (Bachelor)" am Standort Idstein
  • Einführung der Master-Studiengänge „Business Psychology" und „Media Management & Entrepreneurship" am Standort Köln

    2009

  • Einführung der Studienangebote „Logistik & Handel (Bachelor)", „Gebärdensprachdolmetschen (Master)", „Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie: angewandte Therapiewissenschaft (Bachelor)", „Naturheilkunde und komplementäre Medizin (Master)" sowie „Bio- and Pharmaceutical Analysis (Master)" am Standort Idstein
  • Weiterentwicklung der Bachelor-Studiengänge Gesundheitswirtschaft in „Gesundheitsökonomie“ und Medienwirtschaft in „Medien- und Kommunikationsmanagement“

    2010

  • Einführung der Bachelor-Studienangebote „Tourism & Travel Management“ sowie „Angewandte Medien“ (Studienschwerpunkte „Mediendesign“, „TV Producing“, „PR- und Kommunikationsmanagement" sowie „Medien-, Sport- und Eventmanagement") am Standort Idstein in Kooperation mit der Hochschule Mittweida
  • Einführung des Bachelor-Studiengangs „Physiotherapie“ sowie der berufsbegleitenden Bachelor-Studiengänge "Ergotherapie, Physiotherapie, Logopädie: angewandte Therapiewissenschaft (Bachelor)" am Standort Hamburg
  • Umzug der Lehranstalt für Logopädie von Darmstadt nach Frankfurt am Main
  • Institutionelle Akkreditierung der Hochschule Fresenius durch den Wissenschaftsrat

    2011

  • Einführung des Master-Studiengangs „Management im Gesundheitswesen & Gesundheitsökonomie“ im Fachbereich Wirtschaft & Medien
  • Einführung des Studiengangs „Osteopathie Bachelor“ am Standort Idstein
  • Einführung des berufsbegleitenden Bachelor-Studiengangs „Industriechemie“ in Idstein und Zwickau
  • Eröffnung des Fachbereichs Gesundheit in Köln und Einführung des Bachelor-Studiengangs „Physiotherapie“

    2012

  • Einführung des Bachelor-Studiengangs „Angewandte Psychologie“ in München, Köln, Hamburg und Frankfurt
  • Einführung der Master-Studiengänge „Sustainable Marketing & Leadership“ und „Wirtschaftspsychologie“ an den Standorten München, Köln, Hamburg und Idstein
  • Einführung der berufsbegleitenden Bachelor-Studiengänge „Wirtschaftspsychologie“ und „Medien- und Kommunikationsmanagement“ in München, Köln und Hamburg
  • Eröffnung des New Yorker Verbindungsbüros zur Unterstützung und Begleitung von Studiengruppen, die ein Auslandssemester belegen sowie zum Ausbau eines amerikanischen Kooperationsnetzwerkes
  • Eröffnung des Fachbereichs Gesundheit in München mit dem Bachelor-Studiengang „Physiotherapie“ und den berufsbegleitenden Studiengängen „Ergotherapie – Angewandte Therapiewissenschaften“, „Logopädie – Angewandte Therapiewissenschaften“ und „Physiotherapie – Angewandte Therapiewissen-schaften“ sowie „Gesundheit und Management für Gesundheitsberufe“
  • Umbenennung des Fachbereichs Gesundheit in Gesundheit & Soziales, aufgrund der Programmerweiterung um sozialwissenschaftliche Studiengänge
  • Einführung der School- und Academy-Modelle innerhalb der Fachbereiche
  • Eröffnung des Campus Orthopädische Universitätsklinik Friedrichsheim in Frankfurt am Main durch den Fachbereich Gesundheit mit den Bachelor-Studiengängen Physiotherapie und Angewandte Psychologie
  • Eröffnung des Studienzentrums Düsseldorf mit den Bachelor-Studienangeboten „Betriebswirtschaft“ und „Wirtschaftspsychologie“
  • Gründung des An-Instituts für Energiewirtschaft (INEWI)

    2013

  • Zusammenschluss der beiden Hochschulen „Hochschule Fresenius“ und „AMD Akademie Mode & Design“ und damit Gründung des vierten Fachbereichs Design an den etablierten Standorten Berlin, Düsseldorf, Hamburg und München
  • Würdigung der Leistungen des Gründers sowie seiner Nachfolge-Institution mit der Plakette „Historische Stätte der Chemie“
  • Einführung des Master-Studiengangs „Corporate Communication“ an den Standorten Köln und Hamburg
  • Eröffnung der Business Academy am Campus-Standort Köln im Fachbereich Wirtschaft und Medien
  • Eröffnung der International Business School (INTEBUS) mit den Bachelor-Studiengängen „Business Administration (International Studies)“ und „Business Psychology (International Studies)“ am Standort Köln
  • Einführung des berufsbegleitenden Master-Studiengangs „Wirtschaftschemie“ in Idstein
  • Einführung des Bachelor-Studiengangs „Biosciences – Angewandte Biologie“ für Medizin und Pharmazie in Idstein
  • Einführung des dualen Bachelor-Studiengangs „Gesundheits- und Krankenpflege“ in Frankfurt am Main
  • Einführung des Master-Studiengangs „Manuelle Therapie“ in Idstein
  • Einführung der berufsbegleitenden Bachelor-Studiengänge „Betriebswirtschaft“ in Köln, München, Hamburg, Idstein und Düsseldorf, „Medien- und Kommunikationsmanagement“ in Idstein und Düsseldorf sowie „Wirtschaftspsychologie“ in Idstein und Düsseldorf
  • Akkreditierung des berufsbegleitenden MBA-Studiengangs „Transport Strategy and Management“ in Kooperation mit der Robert Gordon University
  • Einführung des berufsbegleitenden Master-Studiengangs „Energiemanagement“ in Idstein
  • Eröffnung des Fachbereichs Gesundheit in Düsseldorf und Einführung des Bachelor-Studiengangs „Physiotherapie“

    2014

  • Einführung des Bachelor-Studiengangs „3D-Mind & Media“ an den Standorten Köln, Hamburg, Idstein und München
  • Einführung des berufsbegleitenden Studiengangs „Biomedizin und Analytik“ in Zwickau
  • Einführung des Bachelor-Studiengangs „Physician Assistance“ und der Master-Studiengänge „Führung und Management im Gesundheits- und Sozialwesen“ und „Interdisziplinäre Therapie in der Pädiatrie“ (M.Sc.) in Frankfurt am Main
  • Eröffnung des Studienzentrums Berlin mit den Bachelor-Studienangeboten „Betriebswirtschaft“, „Wirtschaftspsychologie“ und „International Business Management“ sowie den Master-Studienangeboten „Sustainable Marketing & Leadership“ und „Business Psychology“
  • Eröffnung des Studienzentrums Prag, Tschechien mit den Bachelor-Studienangeboten „Betriebswirtschaftslehre“, „Tourismus-, Hotel- und Eventmanagement" und „Wirtschaftspsychologie“ sowie dem Master-Studiengang „Media Management & Entrepreneurship“
  • Eröffnung des Studienzentrums Banská Bystrica, Slowakei mit den Bachelor-Studienangeboten „Betriebswirtschaftslehre“ und „Wirtschaftspsychologie“ sowie den Master-Studienangeboten „Media Management & Entrepreneurship“ und „Business Psychology“
  • Gründung von drei An-Instituten: 1. für komplexe Gesundheitsforschung, 2. for Biomolecular Research, 3. for Analytical Research

    2016

  • Im April 2016 wurde die Hochschule Fresenius für weitere fünf Jahre durch den Wissenschaftrat reakkreditiert
  • In Kooperation mit dem Berkeley College eröffnet der Fachbereich Wirtschaft & Medien ein eigenes Studienzentrum in New York