- Zertifikatslehrgänge an der Hochschule Fresenius
- General Management Programm
- Open Trainee Programm
- Alternative Versorgungsformen und Selektivvertragsgestaltung
- Führung und Management
- Grundlagen der Medizin
- Kostenmanagement, Businessplangestaltung und Medizincontrolling
- Prozessmanagement und Organisationsentwicklung
- Qualitätsmanagement
- Rahmenbedingungen im Gesundheitswesen
- Rechtliche Aspekte
Institute for Analytical Research (IFAR)

Spurenanalytik - Metabolismusaufklärung - Stoffbewertung
Das Forschungsinstitut „Institute for analytical research (IFAR)“ der Hochschule Fresenius wurde in 2004 in Idstein gegründet. Ziel ist es Lehre, Forschung und Praxis im Fachbereich Chemie & Biologie eng miteinander zu verknüpfen.
Das IFAR betreibt Forschung und Entwicklung auf den Gebieten Spurenanalytik, Metabolismusaufklärung und Stoffbewertung. Dabei kommen in den mit modernsten Geräten ausgestatteten Laboren ein breites Spektrum analytischer und technologischer Verfahren zum Einsatz.
Der Schwerpunkt der Forschung liegt in der organischen Spurenanalytik in Wasser. Auf diesem Gebiet ist die Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Thomas P. Knepper bereits seit vielen Jahren in nationalen und internationalen Forschungsprojekten sowie in der Auftragsforschung erfolgreich tätig.
Das IFAR arbeitet an der Verbesserung und der Neuentwicklung analytischer Methoden für den empflindlichen Nachweis in verschiedenen Matrices . Gleichzeitig werden Studien zum Metabolismus und zur Spurenanalytik sowie Neuentwicklungen im Bereich der Abwassertechnik durchgeführt. Die Forschungsarbeit des Instituts ist professionell, flexibel und zeitnah.
Die Aufgaben und Arbeitsgebiete des IFAR ergänzen die Forschungs- und Entwicklungsaufgaben der Hochschule Fresenius ideal. Durch die Einbeziehung der Forschungsprojekte in die Lehre wird eine besonders praxisnahe Ausbildung der Studenten möglich. Gleichzeitig können alle Studierenden des Fachbereichs Chemie & Biologie den Gerätepark des IFAR zu Ausbildungszwecken nutzen.
Die Einheit von Lehre, Forschung und Praxis wird auch deshalb besonders gut und konsequent verwirklicht, weil der Leiter des IFAR gleichzeitig auch Dekan des Fachbereichs Chemie & Biologie ist.
Aktuelle Meldungen
In unserer News-Übersicht finden Sie aktuelle Meldungen und Nachberichte zu Veranstaltungen, Forschungsprojekten und weiteren Belangen des IFAR.
Workshops & Events

PFT - Workshops
- 2013: 5th International Workshop “Per- and Polyfluorinated Alkyl Substances - PFAS”, Helsingør, Kopenhagen
Alle Infos & Programm - 2012: 4th International Workshop “Per- and Polyfluorinated Alkyl Substances - PFAS”
http://pft.hs-fresenius.de - 2010: 2nd International Workshop on New Developments of fluorinated surfactants
http://pft.hs-fresenius.de/index.php/pfasworkshop2010 - 2008: 1st International Workshop on New Developments of fluorinated surfactants
http://pft.fh-fresenius.de
Workshop der Wasserchemischen Gesellschaft
- 2013: 6th Late Summer Workshop „Micropollutants in the water cycle“
Schloss Maurach, Lake Constance
September 29th - October 2nd, 2013
http://www.wasserchemische-gesellschaft-maurach.de
Grundkurs Tenside
- 4. März 2013 in Idstein
Unter der Leitung von Prof. Dr. Thomas Knepper in Zusammenarbeit mit der GDCh
Alle Infos & Programm
Akquirierte Projekte des IFAR
- Öffentliche Forschungsprogramme auf nationaler oder internationaler Ebene,
- F & E-Gelder der Industrie, die zunehmend Forschung und Entwicklung fremd vergibt,
- Auftragsforschung
Arbeitsgebiete und Ausstattung
Die Arbeitsschwerpunkte liegen auf folgenden Gebieten:
- Entwicklungen im Bereich der organischen Spurenanalytik in unterschiedlichen Matrices
- Monitoring-Untersuchungen (Publikationen)
- Metabolismus-Aufklärung sowie Durchführung von Metabolismusstudien (Publikationen)
- Polymeranalytik (Publikationen)
- Stoffbewertung
- Anorganische Elementanalytik in verschiedenen Materialien
- Consulting und Durchführung von Schulungen und Fortbildungsmaßnahmen für Externe
- z.B. Analytik- und Geräteschulung für Teilnehmer aus dem südlichen Afrika
- z.B. Dokumentenfälschung - Workshop für Polizisten und Sachverständige - Applikationsentwicklung
- Produktvalidierung
- Nachhaltigkeit (Publikationen)
- Wasserwerk- und Kläranlagentechnologie (Publikationen)
Messbare Substanzen
Das IFAR verfügt über mehrere Laborräume, in denen sich die Ausstattung zur Probenvorbereitung und Messung der Proben befindet. Das Spektrum der messbaren Substanzen ist groß, validierte Analysenmethoden sind vorhanden und stehen auch für Routine-Untersuchungen zur Verfügung.
Messbare Substanzen, Auswahl
- Pflanzenschutzmittel (Publikationen)
- Neutrale Pestizide und Metabolite
- Pestizide im Weinbau
- Phenylharnstoffe
- Phenoxyalkancarbonsäuren
- Perfluorierte und polyfluorierte Chemikalien (PFC/PFAS), z.B. PFOA, PFOS, FTOHs (Publikationen)
- Tenside und Detergentien (Publikationen)
- Anionische und nichtionische Tenside (LAS, NPEO, AS) und Metabolite SPC, NP)
- EDTA, DTPA
- Pharmaka (Publikationen)
- Industriechemikalien (Publikationen)
- Personal Care Produkte (Publikationen)
- Schwermetalle
- Synthetische Polymere (Publikationen)
Analytische Geräte
Weitere Geräte
- AOX
- HPLC
- GC-FID
- GC
- GPC
- ASE (Spende Dionex)
- IC (Spende Metrohm)
Projekte
- PFC-Precursor
Untersuchungen zum Vorkommen und Verhalten von Vorläuferverbindungen perfluorierter Chemikalien (PFC) in der Umwelt zur Vorbereitung regulatorischer Maßnahmen.
mehr über das Projekt
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC), zu denen auch perfluorierte Sulfonsäuren (PFSA) und perfluorierte Carbonsäuren (PFCA) zählen, finden sich in vielen Industrie- und Verbraucherprodukten aufgrund ihrer wasser- und schmutzabweisenden Wirkung. Insbesondere die PFSAs und PFCAs sind aufgrund ihrer Persistenz und ihrem Potential zur Bioakkumulation umweltrelevant und sollen durch regulatorische Maßnahmen in ihrer Anwendung beschränkt werden. Es konnte in Laborversuchen gezeigt werden, dass einige Verbindungen durch abiotische und biotische Transformationsprozesse zu PFCAs und PFSAs umgewandelt werden können. Solche Verbindungen werden als Vorläuferverbindungen bezeichnet.
Eine genaue Untersuchung, wie Vorläuferverbindungen zum Vorkommen von PFCAs und PFSAs in der Umwelt beitragen, liegt noch nicht vor, ebenso ist über deren Verbleib und Verhalten in der Umwelt wenig bekannt.
Mit diesem Forschungsvorhaben sollen Daten zum Vorkommen und Verhalten in der Umwelt geliefert werden, um deren relevanten Anteil an der Umweltbelastung der PFCAs und PFSAs abschätzen zu können. Neben einer Recherche zur Herstellung und Verwendung von Vorläuferverbindungen, werden neue Analysen-Methoden entwickelt, um die Konzentrationen der Vorläuferverbindungen in verschiedenen Umweltkompartimenten bestimmen zu können.
Finanzierung Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit/Umweltbundesamt (Forschungskennzahl: 3712654151)
Laufzeit des Projektes: 01.06.2012 - 31.05.2015
Weiterführende Links:
- PFC-EXPO
Erfassung der Expositionspfade von per- und polyfluorierten Chemikalien (PFC) durch den Gebrauch PFC-haltiger Produkte - Abschätzung des Risikos für Mensch und Umwelt
mehr über das Projekt
Per- und polyfluorierte Chemikalien (PFC) finden sich in vielen Industrie- und Verbraucherprodukten aufgrund ihrer wasser- und schmutzabweisenden Wirkung.
PFC sind persistent und als umweltrelevant einzustufen. Bei der Herstellung und dem Gebrauch PFC-haltiger Produkte können die Chemikalien in die Umwelt gelangen, global verteilt werden und sind ubiquitär in der Umwelt nachzuweisen.
Die Untersuchungen dieses Forschungsvorhaben werden exemplarisch mit Outdoorjacken vorgenommen.
Die analysierten Gehalte an PFCs in den Textilien, den Aus- und Einträgen aus Imprägnierwaschmitteln und –sprays sowie Luftinnenraummessungen liefern die Daten für eine Abschätzung der Expostionspfade, die durch Modellierung errechnet wird. Damit sind Rückschlüsse für die Belastung des Menschen möglich, die die Regulation der PFC-haltigen Substanzen beeinflussen werden.
Finanzierung Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit/Umweltbundesamt (Forschungskennzahl: 371163418)
Laufzeit des Projektes: 27.06.2011 - 30.06.2013
Weiterführende Links:
EU-Projekte
- ECO (Environmental Chemoinformation - 238701 MC INT, 7th FP)
Environmental ChemOinformatic (ECO - 238701 MC INT, 7th FP) is a Marie Curie Initial Training Network which is funded by the European Commission in the Seventh Framework Program - People.
mehr über das Projekt
ECO (Environmental Chemoinformation - 238701 MC INT, 7th FP) hat zum Ziel, in einem europäischen Netzwerk eine transnationale Graduiertenschule aufzubauen. Im Rahmen eines Marie Curie Initial Training Networks (ITN) wird wissenschaftlicher Nachwuchs im Bereich der Implementierung des EU-Regelwerkes bezogen auf REACH (registration, evaluation, authorization, restriction of chemicals) ausgebildet.
Die Hochschule Fresenius wird Ausbildungsangebote für sogenannte Short und Long Term Researcher anbieten. Diese erfolgen im Rahmen von einer Doktorarbeit und Schulungen.
Erfahren Sie mehr in einem Bericht über den Doktoranden Ian Ken Dimzon, der im Rahmen des ECO-Projekts in den Laboren des IFAR an Polymeren und deren Abbauprodukten in der aquatischen Umwelt forscht.
In diesem EU-Projekt arbeiten 7 Partner und 12 assoziierte Partner zusammen.
Laufzeit des Projektes: 01.10.2009 - 30.09.2013
http://www.eco-itn.eu
- AQUATERRA (Integrated Modelling of the River-Sediment-Soil-Groundwater System)
46 Partner arbeiten in diesem EU-Projekt zusammen. Ziel ist es eine wissenschaftliche Basis zu erhalten, um die Bewirtschaftung eines Flussgebiet zu verbessern.
mehr über das Projekt
46 Partner arbeiten in diesem EU-Projekt zusammen. Ziel ist es eine wissenschaftliche Basis zu erhalten, um die Bewirtschaftung eines Flussgebiet zu verbessern. Dabei steht das genaue Verständnis des Fluss-Sediment-Boden-Grundwasser Systems als Ganzes zu verschiedenen zeitlichen und räumlichen Modellen im Vordergrund. Das An-Institutes arbeitet im MONITOR-Unterprojekt mit. Seine Aufgaben liegen in der Entwicklung und Validierung analytischer Methoden, um organische und anorganische Schadstoffe in Wasser-, Sediment- und Bodenkompartimente zu erfassen. Start dieses 5jährigen Projektes war am 01. Juni 2004.
Näheres zum Projekt erfahren Sie unter http://www.eu-aquaterra.de. http://www.eco-itn.eu
- EMCO (Reduction of Environmental Risks, posed by emerging Contaminants, through advanced treatment of Municipal and Industrial Wastes)
9 Partner untersuchten den Stand der Wasserversorgung in Westbalkanländern. Zunächst wurden industrielle und städtische Abwässer auf das Vorkommen sogenannter "emerging" Schadstoffe untersucht.
mehr über das Projekt
9 Partner untersuchten den Stand der Wasserversorgung in Westbalkanländern. Zunächst wurden industrielle und städtische Abwässer auf das Vorkommen sogenannter "emerging" Schadstoffe untersucht. Im Weiteren wurden verbesserte Abwasserbehandlungsmethoden, insbesondere kleinere Kläreinheiten installiert. Die im Labormaßstab gewonnenen Ergebnisse wurden abschließend auch auf reale Zustände an Abläufen von Industrieanlagen übertragen. Zusätzlich sollte EMCO den europäischen Standard der Wasserbewirtschaftung den Westbalkanländern vermitteln. Das Projekt startete am 01.Juli 2004 für die Dauer von 3 Jahren und wurde am 30. Juni 2007 abgeschlossen.
- Innova-Med (Innovative processes and practices for wastewater treatment and re-use in the Mediterranean region)
13 Partner arbeiten in diesem EU-Projekt zusammen.
mehr über das Projekt
Ziel ist es, Ergebnisse und Synergien aus Forschungsprojekten, die im Zusammenhang mit Abwasserbehandlung, Abwasser- und Wassermanagement gewonnen wurden im Rahmen von Schulungen und Kongressen zu vermitteln und die Zusammenarbeit von Forscher/innen mit nationalen und regionalen Partnern aus Mittelmeeranliegerstaaten zu fördern.
Start dieses 3jährigen Projektes war am 01. Januar 2007.
Besuchen Sie die Website dieses Projektes.
- P-THREE (Removal of Persistent Polar Pollutants Through Improved Treatment of Wastewater Effluents)
Das EU-Projekt untersuchte die Möglichkeit der Wiederverwendung von Wasser zur Trinkwasseraufbereitung.
mehr über das Projekt
Das EU-Projekt untersuchte die Möglichkeit der Wiederverwendung von Wasser zur Trinkwasseraufbereitung. Grundvoraussetzung eines Re-Use ist das Oberflächenwasser vor persistenten Komponenten zu schützen, die durch alle Barrieren der Trinkwasseraufbereitung gelangen. Neben gelösten Salzen sind dabei Bestandteile polarer organischer Abwässer von größter Bedeutung, da diese Gruppe der Schadstoffe die Eigenschaft besitzt natürliche wie auch künstliche Filtrationsschritte zu passieren. Auch sind viele dieser polaren Substanzen resistent gegenüber Abbau oder bilden stabile Metabolite. Daher sind sie in Grund- und Trinkwasser nachweisbar.
Die Entfernung der Polar Persistent Pollutents (PPP = P³) aus dem Rohwasser zwingt viele Wasserwerke in Europa dazu, mehrstufige Verfahren der Trinkwasseraufbereitung zu etablieren. Aber selbst mit den besten Aufbereitungstechniken ist immer wieder ein Vorkommen dieser Substanzen im Trinkwasser möglich. In einer ersten Projektphase wurden analytische Methoden erarbeitet und ein Monitoring in verschiedenen europäischen Ländern durchgeführt. In einer zweiten Phase wurden die Einsatzmöglichkeiten der Membranbioreaktortechnologie als auch die der weitergehende Oxidation untersucht, um P³ schon von der Quelle, also aus dem Abwasser zu entfernen. Schließlich wurden Bioabbauschritte modelliert, um Empfehlungen aussprechen zu können. Die Koordination dieses Projektes mit 9 Partnern lag bei Prof. Dr. Knepper, welches am 31. Dezember 2005 abgeschlossen wurde.
Näheres zum Projekt erfahren Sie unter http://pthree.hs-fresenius.de
Kooperationen

Hessisches Landesamt für Umwelt und Geologie
Die Qualität hessischer Fließgewässer wird mit verschiedenen Untersuchungsprogrammen des Hessischen Landesamtes für Umwelt und Geologie (HLUG) erfasst. Im Rahmen der ständigen chemischen Gewässerüberwachung wird eine große Anzahl fest installierter Messstationen zur kontinuierlichen und Messstellen zur periodischen Probennahme planmäßig beprobt.
Die Hochschule Fresenius analysiert seit 2004 hessische Oberflächen- und Kläranlagenwasserproben auf Pflanzenschutzmittelrückstände, Pharmakawirkstoffe, Abbauprodukte, Metabolite sowie Industriechemikalien wie z.B. Bisphenol A.
Die Ergebnisse werden in einer Datenbank gesammelt und stehen für diverse Auswertungen zur Verfügung.









