Social Responsibility Award

Studieren ist mehr als sich in Vorlesungen Wissen anzueignen, Klausuren zu schreiben und Kompetenzen zwischen Wissenschaft und Praxis zu erwerben.

Die Zeit während des Studiums bietet viele  Gelegenheiten, um sich auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln. Studierende, die diese Gelegenheit ergreifen und die Chancen nutzen, sich sozial und ehrenamtlich zu betätigen, nehmen an der Hochschule Fresenius einen besonderen Stellenwert ein.

Die Hochschule lebt von solchen aktiven, wachen und engagierten Studierenden - von jungen Menschen, wie Ihnen, die ihre Verantwortung und ihre Mitwirkungsmöglichkeiten erkennen und dadurch etwas bewegen - uns bewegen.

Daher wollen wir gerade diesen Studierenden die Möglichkeit geben, ihr Engagement und ihre Projekte vorzustellen, andere zu inspirieren und zu zeigen, welche Erfahrungen sie gemacht haben. Darüber hinaus, wollen wir uns bei Ihnen bedanken und Sie in besonderer Weise ehren.

Zu diesem Zweck hat der ehemalige Präsident der Hochschule Fresenius, Botho von Portatius, unter dem Motto „Ehre, wem Ehre gebührt“ einen Preis ins Leben gerufen, den:

SOCIAL RESPONSIBILITY AWARD!

Am Ende jedes Abschlussjahrgangs wird pro Hochschulstandort eine Person geehrt, die außerordentliches Engagement während des Studiums gezeigt hat. Dabei wird an jedem Standort ein Preis an den Gewinner des Standortes vergeben. Unter allen Standort-Gewinnern wird zudem ein Gesamt-Sieger durch einen Sonderpreis von 1.000 € ausgezeichnet.

Studierende des Abschlussjahrgangs können sich selbst bewerben oder Kommilitonen vorschlagen!

Mehr zum Social Responsibility Award finden Sie auf Facebook.

Alle weiteren Informationen zum SRA, die den Ablauf, Auswahlprozess, die Jury, etc. betreffen, finden Sie hier.

Zum Bewerbungsformular

Der Ablauf

Gewinner des Wintersemesters 2015/16

Der standortübergreifende Gesamtpreis ging an Annemarie Plattenteich (Wirtschaftspsychologie) nach Köln. Ihr vielseitiges Engagement in ihrer Gemeinde beeindruckte die Jury. Sie engagiert sich in St. Gereon in der Kolpingjugend, ist dort Kinder- und Jugendleiterin, organisiert Ausflüge und Freizeiten und arbeitet ehrenamtlich als Messdienerleiterin. Zusätzlich zu diesen Aufgaben nimmt sie am Besucherdienst des Jugendgefängnisses teil und hilft so straffällig gewordenen Jugendlichen durch gegenseitigen Austausch und Gesprächen bei der Wiedereingliederung. Darüber hinaus war sie Chorsprecherin des Mädchenchores am Kölner Dom und Mitgründerin des Onzemble coeln, in dem sie sich neben dem Gesang ebenfalls mit sozialen Projekten und z.B. Benefiz-Konzerten beschäftigt. Nicht überraschend, dass sie mit ihrer sozialen und tatkräftigen Art auch das Amt der Semestersprecherin während ihrer gesamten Studienzeit bei uns übernommen hat.

In eine ganz andere Richtung hat sich Nina Schmidt (Modejournalismus / Medienkommunikation) aus Berlin engagiert. Im Rahmen ihrer Abschlussarbeit hat sie einen Prototypen einer soziale Plattform "Sustainable Fashion Network" ins Leben gerufen, auf dem nachhaltige Designer vorgestellt werden. Darüber hinaus hat das Netzwerk zum Ziel Designer, Designstudenten, Kunden, Blogger, Journalisten, Einkäufer und Lieferanten zusammen zu bringen und mit Informationen rund um nachhaltige Mode zu versorgen.

 

Hanna Fritschle (Mode- & Designmanagement) aus Düsseldorf engagiert sich seit Anfang 2015 im Kleidermarkt des Sozialdienstes SKFM (Sozialdienst katholischer Frauen und Männer), bei dem gespendete Textilien, Spielzeuge oder Haushaltsartikel an weniger privilegierte Menschen weiter gegeben werden. Darüber hinaus ist sie seit Beginn ihres Studiums Kurssprecherin und hat als AStA-Referatsleiterin Karriere unter anderem Tutorien organisiert und bei der Gründung des AStAs am Standort Düsseldorf mitgeholfen.

 

Ebenso hat sich Andre Hartmann (Angewandte Psychologie) für den Aufbau des AStAs in Frankfurt am Main und die Gründung einer Studierendenvertretung eingesetzt. Als Semestersprecher, dann als stellvertretender und später als erster Standortsprecher war er stets ein wichtiger Ansprechpartner für Studierende und Hochschulmitarbeiter und wirkte durch sein großes Engagement maßgeblich an der Gestaltung des neuen Standorts mit.

 

Auch Svenja Schmitt (Wirschaftspsychologie) aus München war eine treibende Kraft im AStA und hat sich erst als Helferin, dann als erste Vorsitzende und zuletzt als GesamtAStA-Vorsitzende mit großem Engagement für die Vereinsgründung und Weiterentwicklung der Studierendenschaft am Standort München eingesetzt. Mit dem AStA-Team hat sie soziale Projekte ins Leben gerufen, hat Hausaufgabenbetreuung organisiert und den Mensch zu Mensch e.V. unterstützt, der unter anderem Flüchtlingen beim Erreichen des Schulabschlusses hilft.

 

Lilian Samorin (Medien- & Kommunikationsmanagement) in Hamburg engagierte sich ebenfalls für Kinder mit Migrationshintergrund. In der Grundschule Mühlenredder in Reinbek hilft sie zweimal pro Woche Kindern der DaZ-Klasse (Deutsch als Zweitsprache) ihre schulischen Aufgaben zu bewältigen und deutsch zu lernen. Neben der Verbesserung der Deutschkenntnisse unterstützt sie darüber hinaus beim Erlernen von Rechnen, Schreiben, Lesen, der Aussprache und auch Allgemeinwissen, z.B. deutsche/westliche Bräuche, wie Weihnachten.

 

Erstmalige Verleihung des Gruppenpreises

Wir freuen uns sehr über die Premiere eine Gruppe für ihr gemeinschaftliches Engagement auszuzeichnen. Der Abschlussjahrgang des Mode- und Designmanagements DM30 in Hamburg hat durch große Eigeninitiative den ersten AMD "Fashion goes Charity-Flohmarkt" organisiert.

Durch das vereinte Engagement einer Gruppe von knapp 30 Menschen wurde ein wunderbarer Abend auf die Beine gestellt, zu dem, aufgrund der fleißig gerührten Werbetrommel, um die 500 Gäste kamen. Alle 50 Verkaufstische waren vermietet und durch die Standgebühren und die Einnahmen aus Essens- und Losverkäufer für die Tombola kam die stolze Summe von 2.222€ zusammen, die mit großem Stolz an den Gründer des Vereins H.E.L.G.O. e.V. übergeben wurde.

Gewinner des Sommersemesters 2015

Anna-Carina Schulze aus Hamburg hat die Jury durch die Vielzahl ihrer Engagements begeistert. Als Kurssprecherin, AStA-Vorstandsmitglied und Leiterin des Karriere-Referats hat sie der Hochschule und ihren Kommilitonen einen großen Dienst erwiesen. Doch auch außerhalb war sie sehr aktiv, gab Work-shops bei der sozialen Schülerhilfe schlaufox.de, gründete eine studentische Beratung, half in Jugend-einrichtungen des Amts Hohe Elbgeest und hat einen Vortrag vor der DEHOGA Schleswig Holstein gehalten. Ein beeindruckendes Spektrum, mit dem sie sich den Standortpreis redlich verdient hat

 

In einer ganz anderen Richtung ist Tina Khazraei engagiert. Sie ist seit ihrer Kindheit im Leistungsturnen aktiv und lässt andere an ihrem Talent teilhaben. So ist sie Übungsleiterin und Hauptverantwortliche des Seniorenkurses „FIT MIX“ und des Mädchen-Gerätturnens im TG Naurod. Im VFL Eintracht Hannover ist sie Übungsleiterin der TGW-Mannschaft (Turn-Gruppen-Wettstreit) und hilft bei bundesweiten Wettbewerben. Dem AStA war sie darüber hinaus als aktive Helferin bekannt. Dieses Engagement sicherte ihr den Idsteiner Standortpreis.

 

 

Marco Megerle war sogar standortübergreifend in München und Hamburg aktiv. Im AStA war er Vorstand des Kulturreferats (München), Vorstand des Karriere Referats (Hamburg) und später Kassenwart (München). Des Weiteren ist er als Basketballtrainer der zweiten Damenmannschaft des FC Bayerns engagiert und hilft darüber hinaus bei der KOM Nachhilfe Immigranten den Schulabschluss zu erreichen. Die Vielseitigkeit und Intensität seiner Ämter und Engagements wurden belohnt mit dem standortübergreifenden Gesamtpreis. Herzlichen Glückwunsch!

 

In Köln gab es sogar gleich zwei Standortsieger:

Jacqueline Löhr setzt sich als Sprecherin der Jusos Kreis Altenkirchen für politische Jugendarbeit ein, ist außerdem ehrenamtliche Mentorin bei arbeiterkind.de und unterstützt hierbei SchülerInnen rund um das Studium, Finanzierungsmöglichkeiten und Prüfungsangst.

 

 

 

Christian Neuwahl war als einer der ersten Physiotherapeuten am Standort Köln sehr engagiert an der Integration des Fachbereichs Gesundheit beteiligt. Er setzte sich als Kurssprecher und Leiter des Kultur- und Sportreferats im AStA für zahlreiche Initiativen der fachbereichsübergreifenden Bereicherung ein, wie z.B. der physiotherapeutische Betreuung beim FreseCup oder gemeinsamen Sportgruppen. Durch seinen Einsatz war er als geschätzter Ansprechpartner bekannt, der auch vor schwierigen Aufgaben nicht zurück schreckte.

 

 

Ehemalige Gewinner

Die bisher mit dem Social Responsibility Award ausgezeichneten Personen:

  • Kristina Kaba
  • Lilian Samorin
  • Charlotte Friedrich
  • Janina Allmendinger
  • Lea Heinig
  • Kristina Violetta Sievert
  • Sarah Reisinger
  • Steffen Kremer
  • Aglaia Trapp
  • Jens Linke
  • Tina Fischer
  • Dominik Heinen
  • Jan Fahrenkrug
  • Antonia Zumpe
  • Ardita Azemi
  • Caroline Steigenberger
  • Lavinia Meyer
  • Tim Piepenburg
  • Denis Wolff
  • Anna Bänfer
  • Kathrin Lemmes
  • Laura Glockseisen
  • Franziska Schwarze
  • Christoph Remmel
  • Mats Köhler
  • Andreas Früh
  • Regina Follmer
  • Katharina Neubauer
  • Nadine Schneider
  • Jana Pachole
  • Jörg Bauer
  • Patrick Heisse
  • Janina Homeyer
  • Franziska Rossa
  • Clauida Bieber
  • Stefanie Spelsberg
  • Marina Weiland
  • Karin Wiese
  • Sina Götz
  • Evelyn Menke


 

Ihr SRA-Ansprechpartner

Jörg Bauer
Kontakt und Bewerbungen: SRA@hs-fresenius.de